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Quickstart mit Mängeln

Anforderung

Zeitaufwand

Die auf den ersten Blick knappste Windows-Konfiguration lädt in der CONFIG.SYS lediglich den XMS-Treiber HIMEM.SYS und anschließend Command mit Schalter /k:shell=...command.com .../kc:\windows\win.comDie AUTOEXEC.BAT entfällt, da der Kommando-Interpreter sofort Windows startet.Doch was spricht eigentlich dagegen, mit der Befehlszeileshell=c:\windows\win.comWIN.COM selbst als "Shell" zu definieren? Zunächst scheinbar einiges, denn der Versuch scheitert mit der Meldung, daß Windows seine Programmdateien nichtfinden könne.Dieses Problem ist mit der Eingabe eines SET-Befehls aber sofort wieder behoben. Schreiben Sie:set windir=c:\windows

Danach startet Windows klaglos. Den gleichen Effekt hat übrigens auch eine Pfad-Definition ("set path=c:\windows") in der CONFIG.SYS. Die Definition von Umgebungsvariablen in der CONFIG.SYS setzt allerdings eine DOS-Version 6.0 oder jünger voraus.Beachten Sie, daß diese Startvariante ohne primäre DOS-Instanz nach dem Abschluß von Windows im Nichts endet. Dies mag vielleicht erwünscht sein - etwa um Benutzer vom DOS-Prompt fernzuhalten. Gravierender sind jedoch der Verlust von Smartdrive (sofern nicht Vcache genutzt wird), der des CD-ROM-Laufwerks (da Mscdex entfällt) und gegebenenfalls der Netzfunktionen.

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