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QR-Code erstellen – wie es geht und was es bringt

16.06.2022 | 09:35 Uhr |

Über einen QR-Code lassen sich Informationen schnell teilen und Webseiten einfach aufrufen. Einen eigenen QR-Code zu erstellen ist einfach und kostenlos möglich. Wir erklären, wie es geht.

QR-Codes sind praktisch und sehr einfach zu nutzen. Um die Webseite oder die alternativen Informationen eines QR-Codes aufzurufen, reicht es bei kompatiblen Smartphones, den Code mit der Kamera-App zu scannen. Wenn die Kamera-App das nicht kann, gibt es in den App-Stores jede Menge kostenlose QR-Code-Reader/Scanner. Beispiele dafür sind die App „QR Code Scanner“ für Android oder QR Code Scanner – QrScan für iPhone/iPad. Diese App steht auch für Android zur Verfügung.

Die Webseite oder die hinterlegten Informationen öffnen sich nach dem Scannen automatisch im Webbrowser oder in der verknüpften App. So können beispielsweise Unternehmen und Organisationen sehr viel schneller interessierten Personen Zugriff auf ihre Webseite oder Kontaktdaten ermöglichen. QR-Codes bieten aber noch mehr. Wir stellen die weiteren Möglichkeiten an dieser Stelle vor

So erstellen Sie Ihren eigenen QR-Code mit QR Code Generator

Sie können QR-Codes einfach und kostenlos selber erstellen. Auf Webseiten wie QR Code Generator können Sie sogar farbige QR-Codes erstellen und Logos einbinden. Für die reine Funktionalität reicht jedoch  ein herkömmlicher QR-Code, der sich komplett in wenigen Sekunden kostenlos erstellen lässt und in den meisten Fällen auch dauerhaft funktioniert.

QR-Codes lassen sich mit der Standard-App von Smartphones und Tablets aufrufen.
Vergrößern QR-Codes lassen sich mit der Standard-App von Smartphones und Tablets aufrufen.

Rufen Sie QR Code Generator auf und wählen Sie, wofür Sie einen QR-Code erstellen wollen. Sie können eine URL hinterlegen, aber auch eine virtuelle Visitenkarte, ein WiFI-Netzwerk, eine Facebook-Adresse und vieles mehr. Abhängig von der Auswahl füllen Sie im unteren Bereich des Fensters die Daten aus, die mit dem QR-Code verknüpft werden sollen. Auf der rechten Seite können Sie noch wählen, welche Form der QR-Code erhalten soll, also ob Sie einen Rahmen für den QR-Code verwenden möchten, der darauf hinweist, dass Nutzer ihn scannen können.

Erweiterte Konfiguration eines QR-Codes mit dem QR Code Generator
Vergrößern Erweiterte Konfiguration eines QR-Codes mit dem QR Code Generator

Mit der Schaltfläche „QR Code erstellen“ wird der Code rechts oben erstellt und Sie können ihn herunterladen. Die JPG-, SVG-, oder EPS-Datei können Sie anschließend auf den Objekten verwenden, auf denen Sie den QR-Code zur Verfügung stellen wollen. Mit dem Link „Mit Logo?“ können Sie einen QR-Code erstellen, in dem auch Ihr Logo zu sehen ist. Diese Funktion ist allerdings nicht kostenlos, hier müssen Sie sich beim Anbieter registrieren.

Bei qrcode-generator.de können Sie auch QR Codes mit eigenem Logo erstellen.
Vergrößern Bei qrcode-generator.de können Sie auch QR Codes mit eigenem Logo erstellen.

Alternativen zu qrcode-generator.de

Eine Alternative zu QR Code Generator ist der ebenfalls kostenlose Dienst QR-Code Monkey. Ebenfalls beliebt ist GoQr. Auch dieser Webdienst steht kostenlos zur Verfügung. Auch Shopify bietet einen kostenlosen QR-Code-Generator an.

Der österreichische Anbieteter qr1.at ermöglicht verschiedene Einstellungsmöglichkeiten für die eigenen QR-Codes, genauso wie der Dienst von the-qrcode-generator.com.


QR-Codes können viel mehr als nur Inhalte aufrufen

Bekannt sind QR-Codes vor allem dafür, dass durch das Scannen eine Webseite aufgerufen wird. Es gibt aber noch mehr Möglichkeiten, die sich auf kompatiblen Geräten ausführen lassen.

In QR-Codes kann Text hinterlegt werden, der beim Scan des Codes ausgeführt werden soll. Mail-Vorlagen mit ausgefüllten Daten wie Empfänger, Betreff und Text lassen sich als QR-Code hinterlegen, genauso wie Kontaktdaten in Form von vCards. SMS können mit QR-Codes automatisiert versendet werden.

Auch GPS-Codes können mit QR-Codes verknüpft werden, sodass man beispielsweise Schnitzeljagden mit QR-Codes veranstalten kann. Der Zugriff auf WLANs lässt sich mit QR-Codes durchführen. Termine zu Veranstaltungen oder Feiern können ebenfalls mit einem QR-Code hinterlegt werden. Weitere Möglichkeiten sind das Aufrufen von Youtube-Videos, Twitter-Beiträgen, Facebook-Profilen oder Instagram-Konten.

QR-Codes im privaten Bereich verwenden

Auch im privaten Bereich können QR-Codes Sinn ergeben. Nutzer können sich mit QR-Codes beispielsweise den Versand von Einladungen zu Feiern, Hochzeiten oder anderen Events einfach machen, indem die Gäste nur den Code scannen müssen, um die Informationen zu erhalten. Auch für Visitenkarten, Eintrittskarten, Flyer, Broschüren, Aufkleber, Banner und vieles mehr bieten sich QR-Codes an, weil man Webseiten oder Profile in sozialen Netzwerken damit leichter aufrufen kann. Über Aufkleber, Folien oder Schilder lassen sich QR-Codes auch leicht an Fahrzeugen anbringen und können von dort aufgerufen werden. Gewerbetreibende können QR-Codes für Plakate nutzen. Denkbar sind QR-Codes auch auf T-Shirts, Tassen, Taschen und anderen Objekten.

Erstellen eines QR-Codes mit qrcode-generator.de
Vergrößern Erstellen eines QR-Codes mit qrcode-generator.de

Tipp für den Praxiseinsatz: QR-Codes können auch ablaufen

Wenn Sie einen QR-Code drucken oder auf einem Plakat nutzen wollen, müssen Sie auch darauf achten, dass die Auflösung passt. Testen Sie den QR-Code zuvor, damit er auch in vergrößerter Form funktioniert. Nicht alle QR-Codes funktionieren in allen Größen. Das ist abhängig von den hinterlegten Informationen.

Mit den kostenlosen Diensten stehen die QR-Codes normalerweise sehr lange zur Verfügung. Wer bei dem einen oder anderen Dienst kostenpflichtige Funktionen bucht, muss jedoch darauf achten, dass nach dem Ablauf des Abonnements der QR-Code möglicherweise nicht mehr funktioniert. Achten Sie darauf, wenn Sie einen QR-Code längerfristig nutzen wollen, der verwendete Dienst die Nutzungszeit aber einschränkt.

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