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252015

Prozessor und Hauptspeicher

Während Aldi Ende November noch auf den Intel PIII mit 900 Megahertz setzte, arbeitet im Tchibo-Rechner ein AMD mit 1,1 Gigahertz.

Allein der AMD-Chip schlägt beim Einzelkauf mit gut 600 Mark zu Buche. Er bietet dafür aber Einiges ein Leistung. Den Intel-Chip mit 900 Megahertz gibt es so nicht zu kaufen - es handelt sich um eine Spezialanfertigung für Großabnehmer. Ein P III mit 866 Megahertz kostet aber schon um die 700 Mark. Ein P III mit 933 Megahertz liegt schon bei knapp 1000 Mark.

Die hohen Preise bedeuten allerdings nicht, dass der Intel-Prozessor dem AMD-Chip überlegen wäre. Im Gegenteil: AMDs Prozessoren sind nicht nur günstiger, sondern bieten auch viel Leistung für den Preis.

Eben diesen Vorteil kann auch der Tchibo-Rechner für sich verbuchen. Wie sich im Test zeigt, ist der Rechner im Vergleich zum Aldi-PC richtig flott. Das liegt neben dem Prozessor auch am Frontside Bus (siehe Glossar)

Aldi liefert zu seinem Rechner PC133-Hauptspeicher von Siemens. Da aber der P III mit 900 Megahertz mit einem FSB von 100 läuft, kann er den Speicher nicht voll auszunutzen.

Der AMD-Prozessor dagegen wird über den Chipsatz mit 200 Megahertz angesprochen. Der Speicher (ebenfalls von Siemens/Infineon) wird asynchron mit 133 Megahertz durch den Chipsatz angesprochen.

Die bessere Papierform zeigte in den PC-WELT-Benchmark-Tests Wirkung, in denen der Tchibo-Rechner auf weiter Strecke vorne lag.

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