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Prozessor: Inzwischen 650-mal schneller

26.02.2003 | 20:43 Uhr | Michael Schmelzle

Mit dem "Rechenteufel" - Intels nachrüstbarem Co-Prozessor 8087 - nahm es die PC-WELT im gleichnamigen Artikel der Ausgabe 8/84 auf: Der Autor schob mit zittrigen Fingern den handgroßen Chip in eine "kaum sichtbare Steckfassung", dass es nur so "quietschte und knarrte". Lohn der Angst: Die Quadratwurzel berechnete der PC danach 544-mal so schnell.

Nur Mut: Der Redakteur vor dem Einbau eines "filigranen" Prozessors

Tuning-Tipps für Bastler waren und sind eben ein Markenzeichen der PC-WELT. Heute müssen sogar unsere Leser eine ruhige Hand haben, etwa beim Auftragen von Silberlack in Haarstärke, um AMDs Athlon XP mehr Tempo zu entlocken. Damals beschleunigte jedes MHz mehr die Anwendungen spürbar.

Heute arbeiten die hoch komplexen CPUs mit bis zu 650fachem Takt und warten und warten - auf den Menschen vor dem PC, der mit einem Mausklick meist nur noch Bruchteile ihrer Rechenkraft entfesselt.

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