Ein großes Thema war: Was kann man gegen den "Rosa-Riesen" unternehmen? Sind Protestaktionen sinnvoll, können sie überhaupt erfolgreich sein? Wie soll so ein Protest eigentlich aussehen?

Einige Leser sind, wie Peter Horwarth, der Meinung " natürlich ist es Mist, wenn T-online einstellt. aber dann müsste man, wenn man sich ärgert, die Konsequenzen ziehen".

Peter Horwarth: Flat - warum die Heulerei?

Jürgen Reuther ist da schon einen Schritt weiter: "Ich bin jetzt seit 1986 bei der Telekom (Bildschirmtext/BTX/T-Online), aber verarschen laß ich mich nicht. Good Bye T-Online ."

Jürgen Reuther: T-Online flat: Danke für den Ärger

Doch was nutzen Einzelproteste, wo doch höchstens organisierter Massenprotest etwas ausrichten könnte. Einige User machen sich ernsthaft Gedanken, wie dieser organisiert werden könnte. Vielfach wurden Seiten gepostet, auf denen man sich in Protest-Listen eintragen kann, oder wo Adressen zu erfahren sind, an die man seine Protestmails oder -briefe schicken soll.

Ruediger Hofner ist sich sicher, dass ein gut organisierte Aktion Erfolg zeigen werde, denn "allein die Tatsache, dass denen viele Betroffene schreiben, bringt schon was. Die Masse macht's! Wenn einem Bundeskanzler Schröder von seiner Vorzimmerdame - oder von wem auch immer - gesagt wird, dass in der Angelegenheit 'Flatrate-Tarif' über 20.000 Schreiben eingegangen sind, gibt das dem Kanzler schon mal was zu denken. Mit Sicherheit!"

Ruediger Hofner: eMail-Aktion an Bundeskanzler

Ein anderer Leser ist eher skeptisch was den Erfolg des Massenprotestes angeht und meint, "wenn alle mailen, dann schon! Aber die meisten unternehmen ja nichts!"

Homer Simpson: eMail-Aktion an Bundeskanzler

Nicht alle sind jedoch von der Idee des T-Online-Boykotts so begeistert. Ein Forums-Teilnehmer führt an, dass damit nichts erreicht werden könne und die Telekom darüber wohl eher froh sein dürfe, denn " wenn Ihr wechselt, tut Ihr der DTAG einen Gefallen! Ihr, als ewig meckernde Kunden seid endlich weg und sie bekommen trotzdem euer Geld. Nämlich dadurch, dass die Telekom bei jedem Anbieter für die letzte Meile abkassiert! Und das nicht zu knapp! Daraus finanziert sich die DTAG doch."

Degger: Flat ist tot! und wir tun der DTAG einen

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