Besonders interessant ist das Projekt " Futurelife ", das einen Einblick in das typische Heim wohlhabender Menschen in nicht allzu ferner Zukunft gewährt. Eine vierköpfige Familie im Schweizer Kanton Zug lebt seit mehreren Jahren in einem Modellhaus, das mit Digitaltechnik voll gestopft wurde: Die Haustür öffnet sich nach biometrischer Kontrolle der Fingerabdrücke, die Jalousien werden auf Zuruf automatisch geöffnet, der Kühlschrank meckert, wenn sich Lebensmittel dem Verfallsdatum nähern oder dieses überschreiten.

Das Projekt wird von Firmen finanziert, die auf diese Weise praktische Erfahrungen mit dem Digital Lifestyle sammeln wollen. Der Sammelbegriff für die Techniken, die bei diesem Projekt zum Einsatz kommen, wird unter dem Begriff "Ambient Intelligence" zusammengefasst und meint das Zusammenspiel aller Techniken zu dem Zweck, den Bewohnern das Leben so bequem wie möglich zu gestalten.

Die Nahrungsversorgung wird durch MAT (Multi Applications Terminal) sichergestellt. Das Gerät der Hamburger Firma Xnet führt die Bestellung von Lebensmitteln automatisch durch. Die Datenbank des MAT enthält viele Arten von Lebensmitteln, die entweder automatisch oder durch Druck auf die entsprechende Schaltfläche beim zuständigen Lieferservice bestellt werden.

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