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Problem 1: Messaging und File-Services sichern

26.07.2010 | 10:33 Uhr |

Das Thema Backup und Recovery wirft bei den Verantwortlichen in den Unternehmen viele Fragen auf. Zunächst sorgen sich IT-Verantwortliche natürlich um die Sicherheit ihrer Bestandsapplikationen wie Messaging und File-Services. Die rasanten Wachstumsraten dieser Anwendungen sprengen immer wieder die Kapazitätsgrenzen der Datensicherungsmedien und die definierten Laufzeiten für Sicherung und Restore.

Hohen Erklärungsbedarf gibt es derzeit bei der Sicherung von Daten aus neuen Applikationen wie Collaboration-Plattformen. In Sharepoint-Umgebungen können die Informationsmengen auf mehrere Terabyte anwachsen. Gleichzeitig stellen die Server-Farmen mit untereinander konsistent zu sichernden Einzelsystemen für Datensicherungsvorhaben komplexe Hürden dar. Weiter sind virtualisierte Infrastrukturen ein aktuelles Thema für Data-Protection-Experten.

Egal ob die Plattform VMware, Hyper-V oder anders heißt, die Frage lautet immer: Wie können Daten in virtualisierten Umgebungen effizient und Recovery-fähig gesichert werden? Ein wichtiges Thema ist die Konsistenz von Applikationen im virtuellen Umfeld. Hier gilt es, die vorhandenen Schnittstellen genau auf ihre Tauglichkeit für die Backup-Instanzen zu prüfen.

Vielfach sind bereits punktuelle Lösungen im Einsatz, die das Backup und die Rücksicherung von ein bis drei virtuellen Maschinen bewältigen. Wer plant, seine Infrastruktur mittelfristig in größerem Rahmen zu virtualisieren, sollte mit leistungsfähigen Enterprise-Backup-Tools operieren. Diese sollten Backup-Services automatisieren, Applikationen konsistent sichern und die Betriebsaufwände über eine einheitliche zentrale Administrationsschnittstelle im Rahmen halten.

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