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Private Anwender kommen mit einem blauen Auge davon

06.11.2002 | 14:52 Uhr | Birgit Götz

Abgesehen von den strafrechtlichen Konsequenzen müssen Sie mit Schadensersatzansprüchen des Herstellers rechnen. Wenn Sie privat Raubkopien einsetzen, können Sie mit einem blauen Auge davonkommen, weil sich die Forderungen meist auf die Nachzahlung der Software-Lizenzgebühr beschränken. Anwalts- und Gerichtskosten tragen Sie natürlich auch.

Wesentlich härter trifft es jemanden, der raubkopierte Programme in großen Mengen vertreibt oder im Internet zum Download anbietet. Sehr teuer wurde es beispielsweise für einen PC-Händler, der über Jahre hinweg Rechner mit Microsoft- Programmen verkauft hat, ohne für die Software Lizenzen erworben zu haben. Er musste Schadensersatz in sechsstelliger Höhe leisten.

Wer Raubkopien gewerbsmäßig verbreitet, muss außerdem den Gewinn herausrücken, den er mit dem Vertrieb der Software bereits gemacht hat. Die Hände in Unschuld waschen kann übrigens keiner - weder derjenige, der Raubkopien weitergibt, noch derjenige, der sie annimmt und nutzt. Mögliche Strafen und Schadensersatzansprüche treffen beide Seiten.

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