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Preisberechnung

Addcom liefert gleich eine Beispielrechnung. Geht man davon aus, dass 90 Dial-In Leitungen pro Vermittlungsstelle ausreichen, so ergäbe dies bei bei 1.600 Vermittlungsstellen 144.000 Leitungen. Bei einer Überbuchungsrate von 1:3 käme man auf eine Kundenzahl von 432.000 Flatrate-Privatkunden, um eine normale Auslastung pro Vermittlungsstelle und einen monatlichen Einkaufspreis von 53,33 Mark pro User zu realisieren.

Dies berechnet sich aus der monatlichen Gebühr von 4800,- Mark pro Anschluss, geteilt durch die 30 Kanäle (die pro Anschluss zur Verfügung stehen) und geteilt durch die drei Nutzer, die pro Kanal angeschlossen sein können.

Ein Internetptovider würde gemäß der Rechnung von Addcom also erst bei 432.000 Flatratekunden einen Preis von knapp über 50 Mark kostendeckend anbieten können. Bis diese Zahl erreicht ist, müsste ein Provider enorme Anlaufverluste akzeptieren.

Mit dem jetzt vorgelegten Angebot würde die Vormachtstellung der Deutschen Telekom weiterhin bestehen bleiben. Demzufolge sieht Addcom in der Einführung dieser Großhandelspauschale nur einen ersten Schritt hin zu einem echten Wettbewerb.

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