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Power-Funktionen für den Browser

25.06.2004 | 11:35 Uhr | Arne Arnold

Bookmarklets lassen sich nicht nur so einfach wie gewöhnliche Favoriten bedienen, sie sind auch sehr leistungsstark. Der Grund: Normalerweise ist in einem Favoriten nur ein Link zu einer Web-Seite gespeichert. In einem Bookmarklet steckt stattdessen Javascript. Diese Programmiersprache erweitert sonst die Funktionalität von Web-Seiten. Sie kann – etwa bei Bookmarklets – aber auch zur Programmierung von Online-Tools verwendet werden.

Grundsätzlich ist es zwar immer ein Sicherheitsrisiko, ausführbaren Code zuzulassen. Die hier vorgestellten Bookmarklets haben wir aber für Sie geprüft. Um sie einzusetzen, müssen Sie Javascript in den Sicherheitseinstellungen des Internet Explorers zulassen.

Wir haben 25 interessante Bookmarklets zusammengetragen – die meisten davon finden Sie in der Datei Bookmarklets.HTML . Es fehlen nur die Tools, für die wir keine Genehmigung erhielten. Die Bookmarklets können Sie aus der HTML-Datei heraus einzeln einrichten (siehe Abschnitt "Bookmarklets: So geht’s").

Drei Beispiele: Auf einer englischsprachigen Web-Seite stoßen Sie auf einen Begriff, den Sie gerne im Wörterbuch nachschlagen wollen. Dann brauchen Sie nur das Wort zu markieren und auf das Bookmarklet "LEO Wörterbuch" zu klicken – schon liefert Ihnen ein Online-Lexikon die Übersetzung. Ein anderes Bookmarklet gibt das Kontextmenü einer Web-Seite wieder frei, auch wenn es von den Website-Anbietern gesperrt wurde. So können Sie sich etwa den Quelltext der Seite ansehen. Mit "zoom images in" vergrößern Sie mit einem Klick alle Bilder einer Seite auf das Doppelte.

Wichtig: Die Auswirkung fast aller Bookmarklets machen Sie rückgängig, indem Sie die Ansicht der Seite aktualisieren. Am bequemsten geht das im Internet Explorer mit <F5>. Eine Anleitung zum Einrichten und Bedienen der Bookmarklets finden Sie im Abschnitt "Bookmarklets: So geht’s".

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