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Kaspersky Rescue Disk, Fedora Games Spin, Redo Backup & Recovery

30.05.2013 | 17:01 Uhr |

Kaspersky Rescue Disk: Virenscanner & Datenretter

Antivirenhersteller Kaspersky bietet mit der Rescue Disk eine komfortable Möglichkeit, den Rechner von Viren, Trojanern und anderen Schädlingen zu säubern. Nachdem Sie den Bootvorgang der Rescue Disk gestartet haben, drücken Sie innerhalb von zehn Sekunden eine beliebige Taste, wählen „Deutsch“, akzeptieren mit „1“ die Lizenzbedingungen und bestätigen mit der Eingabetaste, dass Sie die Kaspersky Rescue Disk im Grafikmodus starten möchten. Nachdem der Linux-Desktop erschienen ist, öffnet sich der Virenscanner. Ausnahme: Sie haben mehrere Windows-Partitionen. Dann fragt Sie ein Assistent, welche davon in Linux eingebunden („gemounted“) werden soll. Der Virenscanner weist Sie höchstwahrscheinlich darauf hin, dass die Virensignaturen veraltet sind und bietet die Option, sie online zu aktualisieren. Anschließend aktivieren Sie die Auswahlboxen für die zu überprüfenden Laufwerke und klicken auf „Untersuchung von Objekten starten“.

Die Kaspersky Rescue Disk eignet sich auch, um Daten zu kopieren, wenn Windows nicht mehr startet. Schließen Sie dazu vor dem Booten eine externe Festplatte an, und nutzen Sie den „Dateimanager“ der Rescue Disk, um die gewünschten Daten zu kopieren. Als weitere praktische Funktion ist ein Editor für die Windows-Registrierdatenbank enthalten. Auch ein Webbrowser ist mit an Bord.

Hinweis: Wenn Sie Yumi nutzen, um die Kaspersky Rescue Disk auf einen USB-Stick zu packen, öffnen Sie anschließend die Datei kav.cfg im Verzeichnis „multiboot\menu\“ auf dem Stick in einem Texteditor, etwa dem Windows-Editor. Ersetzen Sie „en“ durch „de“ hinter „kav_lang=“, um die Rescue Disk mit deutscher Sprache und Tastaturbelegung nutzen zu können.

Übrigens bieten auch andere Antivirenhersteller Rettungs-CDs gratis an, etwa Avira, AVG, Bitdefender, F-Prot und Panda Security.

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Fedora Games Spin: Über 100 Spiele gratis

Wie wäre es, wenn Sie auf fremden Computern (oder vielleicht auch auf Ihrem Arbeits-PC!?) spielen könnten, ohne dabei irgendwelche Spuren zu hinterlassen? Mit Fedora Games Spin ist genau das möglich. Die Live-DVD ist den Entwicklern zufolge eine Sammlung der besten Spiele, die es für Fedora Linux gibt. Insgesamt sind über 100 kostenlose Titel dabei, unter anderem der 2D-Arcade-Shooter Alien Blaster, das legendäre Science-Fiction-Abenteuer Beneath A Steel Sky, der Tetris-Clone Falling Blocks, das Rennspiel Tux Racer, der Flugsimulator Flightgear, das Adventure Flight of the Amazon Queen, das Billiardspiel FooBilliard, das Arcade-Game Frozen Bubble, der Weltraum-Shooter Glaxium, das Backgammon-Spiel GnuBG, das Geschicklichkeits-Spiel Neverball, die Flipper-Simulation Emilia Pinball, der Lemmings-Clone Pingus, das Schachspiel PyChess, das Jump’n’Run Super Tux, das Kartrennen SuperTux Kart, zwei Worms-Clones und vieles mehr.

Hinweis: In Yumi wählen Sie als System „Fedora 17 GNOME 32-bit“ und tippen im Datei-Auswahl-Dialog die Zeichen *.* ein, gefolgt von der Eingabetaste. Nun wählen Sie die Datei „Fedora-17-i686-Live-Games.iso“ aus. Nach dem Booten der Live-DVD klicken Sie auf „Try Fedora“ und dann links oben auf „Activities ➞ Applications“. Nun haben Sie Zugriff auf alle Spiele.

Redo Backup & Recovery: Festplatten-Image erstellen

Wie wichtig ein Backup ist, merkt man erst, wenn ein schwerwiegendes Windows-Problem oder gar ein Festplatten-Crash auftritt. Gut, wenn man beizeiten vorgesorgt und idealerweise ein komplettes Abbild („Image“) der gesamten Festplatte oder zumindest der Windows-Partition angelegt hat. Dann dauert es nur ein paar Minuten, und Sie haben wieder ein problemlos laufendes System mit allen wichtigen Programmen. Die Live-CD Redo Backup & Recovery enthält ein einsteigerfreundliches Image-Programm, mit dem Sie Ihre Festplatten-Partitionen 1:1 sichern und wiederherstellen. Nach dem Start klicken Sie auf „Backup“, wählen die gewünschte Festplatte und anschließend die zu sichernden Partitionen aus. Im folgenden Schritt legen Sie fest, wo das Image gespeichert werden soll. Dabei muss es sich zumindest um eine andere Partition handeln, idealerweise aber um ein anderes Laufwerk, zum Beispiel eine USB-Festplatte. Auch die Speicherung auf einem Netzlaufwerk ist möglich.

Die besten kostenlosen Backup-Tools

Die Wiederherstellung verläuft im Grunde genauso, nur umgekehrt: Laufwerk aussuchen, auf dem das Backup liegt, Image anklicken und Festplatte wählen, auf das es zurückgespielt werden soll. Falls Sie nicht alle, sondern nur einzelne Partitionen in Ihrem Image gesichert haben sollten, gibt es beim Wiederherstellen eine Besonderheit zu beachten: Sie erhalten dann nämlich die Warnmeldung, dass alle auf der Platte vorhandenen Daten überschrieben werden. Das stimmt so – zum Glück – nicht. Die Partitionen, die nicht in dem Image enthalten sind, bleiben unangetastet. Dies gilt allerdings nur, wenn Sie die Partitionierung der Festplatte seit dem Anlegen des Backups nicht geändert haben. Es ist übrigens nicht möglich, von mehreren im Image befindlichen Partitionen nur ausgewählte zurückzuspielen. Diese Flexibilität bieten die bei Parted Magic (Seite xx) enthaltenen Image-Programme, die jedoch schwieriger zu bedienen sind.

Neben der Backup-Funktion bringt Redo Backup & Recovery einige Extras mit: Zum einen ein komfortables Tool zur Festplattenverwaltung, einen Dateimanager sowie ein Programm zur Wiederherstellung gelöschter Dateien. Zum anderen auch den „Usage Analyzer“, der anzeigt, welche Dateien und Verzeichnisse auf Ihren Laufwerken besonders viel Speicherplatz benötigen – sprich: wo sich Speicherfresser verstecken. Last but not least ist ein Webbrowser enthalten.

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