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Planen Sie die erste Mail an den Kunden besonders gut

10.04.2011 | 07:18 Uhr |

Haben Sie einen neuen Abonnenten gewonnen? Dann ruhen Sie sich nicht auf Ihren Lorbeeren aus, sondern investieren Sie ausreichend Zeit in den ersten E-Mail-Kontakt. Mit diesem ersten Kontakt haben Sie die Chance, die Erwartungshaltung des neuen Abonnenten frühzeitig zu steuern. So können Sie dem Bezieher beispielsweise die Möglichkeit bieten, ein User-Profil zu erstellen, in das der Empfänger seine persönlichen Präferenzen eintragen kann. Damit lassen sich von Beginn an die passenden Angebote unterbreiten. Daneben sollten Sie den User auch über die geplante Frequenz und die Inhalte Ihrer Nachrichten informieren. Sie können dem neuen Nutzer beispielsweise ein Willkommensprogramm bieten, indem Sie ihm eine Serie von dedizierten Newslettern zukommen lassen. Dies ist eine gute Methode, den Neukunden in einen loyalen Kunden zu verwandeln und außerdem mehr über seine Vorlieben zu erfahren.

Achten Sie auf eine angemessene Frequenz Ihrer Newsletter

Viele Unternehmen neigen dazu, all ihre Kunden gleich zu behandeln und ihnen eine E-Mail pro Woche zuzusenden. Zwar ist diese Methode sehr einfach umzusetzen, allerdings können Unternehmen mit dieser Vorgehensweise Gewinne entgehen. Der erste Schritt hin zu einer optimalen Frequenz besteht darin, die Kunden bei der Anmeldung zu fragen, wie oft sie einen bestimmten Newsletter erhalten möchten. Im nächsten Schritt ist es wichtig, die E-Mail-Response-Daten zu analysieren, um die optimale Versandhäufigkeit für jedes Kundensegment zu identifizieren. Überprüfen Sie diese in regelmäßigen Abständen, denn das stellt sicher, dass die Öffnungs-, Klick- und Konvertierungsraten nicht zurückgehen.

Berücksichtigen Sie die Bedeutung von Betreffzeile und Absender

Laut der von Epsilon International kürzlich veröffentlichten Global Consumer Survey sind der Name des Absenders und die Betreffzeile einer E-Mail die beiden entscheidenden Faktoren für deren Öffnung. Ein vertrauenswürdiger Absender ist das erste Kriterium nach dem der Newsletter-Abonnent entscheidet, ob er eine E-Mail öffnet oder nicht. Daneben bestimmt die Betreffzeile über das Öffnen einer E-Mail. Hier spielen sowohl die Anzahl der verwendeten Zeichen als auch der Satzbau eine wichtige Rolle. Als Faustregel gilt, dass der Betreff nicht länger als 47 Zeichen sein sollte, da die meisten Webmail-Anbieter die Länge der Betreffzeile auf dieses Maß beschränken. Die zunehmende Nutzung von mobilen Geräten, die in der Regel noch weniger Zeichen anzeigen, verstärkt zudem den Trend hin zu einem kurzen Betreff. Im Bezug auf Satzbau sollten Sie deshalb auch die wichtigsten Elemente an den Anfang einer Betreffzeile stellen.

Liefern Sie Ihren Kunden relevante Inhalte

Bekanntermaßen ist das wichtigste Kaufkriterium das aktuelle Bedürfnis eines Kunden. In diesem Zusammenhang spielen beispielsweise Soziodemographika, saisonale Aspekte oder aktuelle Lebensumstände eine enorme Rolle, weshalb auch die Einbindung von Daten aus einem CRM-System sinnvoll erscheint. Indem Sie gezielt Angaben über ihre Kunden sammeln und diesen bedarfsgerecht Angebote unterbreiten können, lassen sich höhere Erfolge erzielen. Allerdings sollten Sie nicht vergessen, Ihre Datenschutzregeln klar an die Kunden zu kommunizieren, denn Konsumenten erwarten und verlangen Informationen, Auskünfte und Sicherheit, was ihre persönlichen Daten anbelangt.

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