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Plagegeister im Alltag: Tipps gegen Dialer und Spyware

29.10.2004 | 12:58 Uhr |

Faustregel: Immer wenn Sie aufgefordert werden, „OK“ in ein entsprechendes Feld einzugeben, klicken Sie auf den „Zurück“- Button Ihres Browsers. Sie laufen sonst Gefahr, sich ein kostenpflichtiges Einwahlprogramm auf Ihren Rechner zu holen.

Meist ein weiteres Indiz: Egal, was Sie auf einer solchen Site anklicken, Sie landen stets beim selben „Zugangsassistenten“. Und der verspricht, dass Sie „schnell, einfach und sicher“ die nötige Einwahl-Software installieren können, mit der Sie dann an die versprochenen Informationen kommen.

Unauffällig neben der Nummer steht der Preis für die Dienstleistung: In vielen Fällen sind das 29,95 Euro pro Einwahl – nicht gerade ein Schnäppchen. Einwählen kann sich ein solches Programm nur, wenn Sie eine ISDN- oder Modemverbindung haben. Wenn Sie ein kombiniertes ISDN-DSL-Modem haben, sollten Sie daher nur in Notfällen das ISDN-Kabel eingesteckt lassen, etwa wenn Ihr DSL-Provider Probleme hat.

Wer ausschließlich an einer DSL-Leitung hängt, also keine ISDN- oder Modemverbindung hat, ist zwar sicher vor Dialern. Er kann sich aber Spyware-Komponenten einfangen. Diese kleinen Programme protokollieren Ihr Nutzungsverhalten und leiten die gesammelten Daten an einen Server weiter. Es ist zwar nicht möglich, personenbezogen zu spionieren, wohl aber, Informationen über eingesetztes Betriebssystem und Browser und über das Surfverhalten während einer Sitzung zu gewinnen.

Vor Spyware schützen Sie sich, indem Sie Ihr System regelmäßig mit einem Antispyware- Tool wie Ad-Aware SE säubern (für Windows 98/ME, NT 4, 2000 und XP). Vor jedem Einsatz lassen Sie das Utility im Internet „Nach Updates suchen“, um die Spyware-Erkennung zu optimieren und an neue Gefahren anzupassen.

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