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Pflegetipps für langes Speicherleben

Jede extreme Belastung kann einem Datenträger schaden, sei es Staub, Hitze oder Feuchtigkeit. Setzen Sie also besonders Zip-, Jazund Rev-Datenträger keinen unnötigen Risiken aus. Die MO-Disks brauchen etwas weniger Hätschelei, sind aber auch nicht unzerstörbar.

Tipp: Daten prüfen
Aktivieren Sie in den Einstellungen Ihrer Backup-, Imaging- oder Brenn-Software die Option, die Daten nach dem Sichern zu vergleichen. Dies gilt auch für manuell eingetippte oder in Batch-Dateien verwendete Kopierbefehle (z.B. copy oder xcopy).

Hängt man diesen Befehlen den Schalter /V an, werden die kopierten Daten automatisch mit dem Original verglichen. Testen Sie ab und zu Ihre älteren Backups auf Lesbarkeit.

AUSWAHLHILFE: Das richtige Medium

Jedes der erwähnten Medien hat andere Vor- und Nachteile. Entscheiden Sie nach Ihren Bedürfnissen.
* Regelmäßige Sicherungen:
Ihre System- und Datenpartition sichern Sie am besten regelmäßig und abwechslungsweise auf zwei verschiedene Festplatten.
* Weitergabe: Fürs Weitergeben von Daten brennen Sie sie am besten einfach auf eine CD/DVD. Sind die Daten nicht für die Ewigkeit bestimmt und wollen Sie dem Empfänger eine Freude machen, spendieren Sie ihm einen kleinen USB-Stick, auf dem Sie die Daten gleich mitliefern.
* Datentransport: Sie wollen gelegentlich Ihre angefangene Arbeit vom Büro nachhause mitnehmen? Nichts ist hierfür besser geeignet als ein USB-Stick. Eine Alternative hierzu wäre ein Webspeicher und Zugriff via WebDAV.
+ Langzeit-Archivierung: Setzen Sie auf „Redundanz“. Das bedeutet, dass Sie Daten auf mehrere Arten sichern. Bringen Sie sehr wichtige Dokumente zu Papier und erstellen Sie Abzüge von wichtigen Fotos. Bewahren Sie diese in Archivboxen auf, die Sie nicht im feuchten Keller lagern.

Kopieren Sie wichtige Dateien auf mehrere Datenträger, z.B. auf eine zweite (immer wieder benutzte) Festplatte plus auf ein DVD-Format. Kritische Geschäftsdaten lagern hingegen recht sicher auf DVD-RAMs.

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