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Peripherie, Garantie und Service

04.03.2012 | 07:00 Uhr |

Es ist wichtig, welche Anschlüsse Sie am Notebook haben.
Vergrößern Es ist wichtig, welche Anschlüsse Sie am Notebook haben.

PC Cards und Express-Slots sind aus den meisten Mainstream-Notebooks mittlerweile verschwunden. Erklärte Business-Notebooks verfügen hingegen noch oft über diese Eingabe-Anschlüsse. Wenn Sie also Kartenlesegeräte wie einen Smart Card Reader oder eine Firewire-Card benutzen, achten Sie beim Kauf darauf, dass Ihr Notebook die passenden Anschlüsse besitzt.

Ein regelrechtes Must-have ist dagegen ein SD-Kartenslot. Über diese Kartenschächte für SDHC/MMC-Karten können Sie einfach und schnell zusätzlichen Speicher in Ihr Notebook einschieben und in Sekundenschnelle Videos und Fotos herunterladen oder auf die Karte aufspielen. Perfekt, wenn Sie in Ihrem Unternehmen viel mit Bildern oder Videos arbeiten. Auch ein Memory-Stick-Slot – kurz MS – kann nützlich sein, wenn Sie ein Sony-Notebook benutzen – Sony setzt auf eigene Speicherkarten-Formate.

Natürlich sind alle oben genannten Anschlüsse am bequemsten zu bedienen, wenn Sie bereits im Notebook eingebaut sind. Wem einer fehlt, der kann aber auch nachrüsten. Für WiFi, Ethernet, Bluetooth und SDHC/MMC (und andere Speicherkartenformate) gibt es beispielsweise passende USB-Adapter.

Peripherie

Notebook-Mäuse und Kopfhörer sowie optische Flash-Laufwerke sind Peripherie-Geräte, die Sie auf Ihren Business-Reisen stets mit sich führen sollten. Wenn Sie Ihr Notebook beispielsweise oft und lang benutzen, beschleunigt die Benutzung einer Maus statt des Touchpads den Arbeitsfluss deutlich. Und gerade fürs Arbeiten im Flugzeug oder im Zug empfehlen sich Kopfhörer – egal ob In-Ear oder mit Kopfbügel – da Sie so keinen Ton am Notebook mehr verpassen, auch in unruhiger Umgebung. Bei Flash-Laufwerken können Sie eigentlich nicht viel falsch machen. Achten Sie beim Kauf lediglich darauf, dass das Gerät dem FIPS-140-Standard für Datenverschlüsselung und Sicherheit entspricht.

Einige Notebooks verfügen noch über interne, optische Laufwerke, die zum Installieren mancher Software oder zum Anschauen von DVDs und Blu-rays natürlich Pflicht sind. Trotzdem verschwinden optische Laufwerke immer mehr aus Notebooks, insbesondere wegen der wachsenden Beliebtheit von Video-Streaming-Diensten und Breitband-Anschlüssen. Auch viele Treiber und Software-Komponenten gibt es mittlerweile online, sodass Sie womöglich auch ohne ein optisches Laufwerk gut auskommen. Sofern Sie nicht regelmäßig Datenträger für Kunden brennen, können Sie sich besser ein externes, optisches USB-Laufwerk für Ihr Notebook zulegen. Das können Sie im Zweifelsfall auch mal zu Hause lassen, wenn Sie es nicht benötigen.

Verfügbarkeit und Plattform-Stabilität

Mainstream-Verbraucher-Notebooks unterliegen einem raschen Wandel. Sobald eine neue Generation eingeläutet wird – auch wenn sich diese nur sehr geringfügig in Stil und Technologie von der vergangenen unterscheidet – wird es extrem schwierig, ein Ersatz-Notebook oder auch nur Ersatzteile für ein bestimmtes Notebook zu finden. Und zwar selbst dann, wenn der Kauf Ihres Notebooks noch gar nicht lange zurückliegt. Bei Business-Notebooks machen Hersteller hingegen spezielle Ausnahmen, stellen Ersatzteile über einen längeren Zeitraum bereit und wechseln ihre Modelle auch seltener. Standard-Business-Notebooks verändern sich innerhalb eines Zeitraums von rund drei bis fünf Jahren so gut wie gar nicht und einige Modelle werden sogar bis zu zwei Jahre lang aktiv produziert.

Das bedeutet für Sie, dass Ersatzteile und Ersatz-Notebooks in aller Regel erhältlich sind und dass Sie sich auch keine Sorgen darüber machen müssen, dass eine neue Version eventuell nicht mehr mit Ihrer alten kompatibel ist. Dells Latitude-Reihe und Lenovos ThinkPads sind gute Beispiele für Business-Notebooks. Für so viel Stabilität und Verfügbarkeit zahlen Sie zwar ein bisschen mehr, schlafen nachts aber garantiert ruhiger.

In 4 Schritten zum sicheren Notebook

Garantie

Viele Business-Notebook-Hersteller gewähren eine Garantie für das Gerät, die weit über die übliche Garantiezeit hinausgeht. Normalerweise bekommen Sie auf ein Business-Notebook drei Jahre Garantie, mit der Möglichkeit, diese auf fünf Jahre zu verlängern. Drei Jahre sind auch gleichzeitig die übliche Lebensspanne eines Business-Notebooks, das nach dieser Zeit gegen ein neueres Modell ausgetauscht wird. Doch auch fünf Jahre gehen nicht über die mögliche Lebensdauer hinaus und gerade bei den heutigen Geschwindigkeiten vieler Notebooks müssen Sie sich auch um Performance-Einbrüche im hohen Alter nicht sorgen.

Service

Für gewöhnlich verlassen sich Unternehmen auf Ihre eigene IT-Abteilung für Notebook-Services aller Art. Kleinere Firmen ohne eigene IT-Abteilung sind hingegen auf einen 24-Stunden-, 7-Tage-die-Woche-Telefon-Service angewiesen, ebenso wie auf Lagerdienste und vor-Ort-Hilfe. Auch für Vielreisende sind solche Dienste extrem wichtig. Die beste Methode, den richtigen Service für Ihre Bedürfnisse zu finden, ist, vom schlimmstmöglichen Szenario auszugehen. Wenn es theoretisch möglich wäre, dass Sie einmal mit einem defekten Notebook in einer fremden Stadt feststecken, wo Sie weder die Sprache beherrschen, noch die Umgebung kennen, dann ist direkte vor-Ort-Hilfe unerlässlich. Alternativ können Sie auch auf Overnight-Express-Sendungen von Ersatz-Notebooks oder -Teilen setzen, sofern Sie die nötigen, technischen Kenntnisse für deren Einbau mitbringen. Wenn Sie hingegen niemals mit Ihrem Notebook die Stadt verlassen und ohnehin eine Reparatur-Annahmestelle ganz in Ihrer Nähe ist, sparen Sie sich die Investition in teure Zusatz-Services.

Kauf-Tipps: So finden Sie das richtige Notebook für unterwegs

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