P2P heißt Peer-to-Peer und beschreibt Netzwerke, die den direkten Datenaustausch zwischen Computern ermöglichen. Im Unterschied zu Client-/Server-Systemen, bei denen der Server alle anderen "bedient", handelt es sich bei der P2P-Technik um einen Datenaustausch unter "gleichen" Computern.

Auch wenn der Dateiaustausch selbst auf Peer-to-Peer-Ebene abläuft, haben manche dieser Systeme eine zentrale Komponente. Napster beispielsweise verwendet zentrale Server für die Übersicht (Index), welche Datei wo liegt.

P2P-Systeme sind längst nicht nur für den Austausch von Dateien (Filesharing) konzipiert. Ein weites Feld dieser Anwendungen beschäftigt sich mit dem effektiven Einsatz dieser Software in firmen-internen Arbeitsgruppen oder für verteiltes Rechnen. Hier soll es allerdings nur darum gehen, wie Dateiaustausch in P2P-Netzen organisiert ist.

Einige Systeme wie Napster beschränken den Dateiaustausch auf bestimmte Dateiarten (in diesem Fall MP3-Dateien). Generell sind Filesharing-Systeme jedoch nicht auf Dateitypen festgelegt.

In P2P-Netzen müssen die teilnehmenden Rechner Software nutzen, die sich um den Austausch der Dateien kümmert. Diese Programme bestehen im Wesentlichen aus zwei Komponenten:

* Der Webserver, der Dateien für andere Rechner bereitstellt.

* Der eigentliche Client, der Dateien von einem anderen Webserver empfangen kann.

Zusätzlich gibt es eine Suchfunktion, die je nach Netzwerkgestaltung sehr unterschiedlich aufgebaut ist.

Die hier vorgestellten Lösungen sind jedoch Zusammenfassungen dieser Komponenten und werden in dieser Zusammenstellung als Client bezeichnet.

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