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PCs und SPEICHER

27.11.2014 | 19:10 Uhr | Verena Ottmann, Michael Schmelzle, Dennis Steimels, Ines Walke-Chomjakov

Spieletauglich, aber zu teuer: MICROSTAR ERAZER i73000
Vergrößern Spieletauglich, aber zu teuer: MICROSTAR ERAZER i73000
© Microstar

Packard Bell iMedias S PC für 215 Euro

Der Komplett-PC ist eine solide Office-Maschine ohne großen Schnickschnack. Die Vierkern-APU AMD E2-6110 bringt die Grafiklogik AMD Radeon R2 gleich mit. Dazu gibt es 2 GB Arbeitsspeicher, einen 16fach-DVD-Brenner und eine 500-GB-Festplatte. Das Media Markt den rechenschwachen PC als "Workstation" vermarktet ist im eigentlichen Wortsinn lächerlich - als Arbeitstier für alltägliche Büroarbeiten ist der PC aber schon zu gebrauchen. Der Online-Versandhandel bietet das iMedia-Modell nicht in dieser Konfiguration an, der Preis ist dank Windows-8.1-Lizenz aber fair.

Acer Aspire TC-605 für 437 Euro

Ebenfalls mit CPU-Grafiklogik kommt der Acer-PC. Der 3,5-GHz-Zweikerner Intel i3-4150 integriert die schwachbrüstige hauseigene HD Graphics. Dazu gibt es immerhin schon 8 GB Arbeitsspeicher, einen 16fach-DVD-Brenner und eine 1-TB-Hybrid-Festplatte mit 8 GB Flashspeicher. WLAN hat das Acer-Modell auch an Bord sowie ein umfangreiches Software-Paket, Maus und Tastatur. Bereits installiert ist Windows 8.1 64 Bit. Unterm Strich taugt der PC für den Büro- und Multimedia-Einsatz. Der Online-Versandhandel bietet den TC-605 nicht mit dieser Ausstattung an, der Preis geht aber in Ordnung.

HP Pavilion Desktop PC 500-437ng für 499

In der 500-Euro-Klasse gibt es dann erstmals einen Rechner mit Grafikkarte. Das Einsteigermodell AMD Radeon R7 240 kombiniert HP mit dem 3,2-GHz-Quad-Core Intel i5-4460, 4 GB Arbeitsspeicher und einer 1-TB-Hybrid-Festplatte mit 16 GB Flashspeicher. Ein DVD-Brenner ist wohl dem Rotstift zum Opfer gefallen - zumindest führt Meida Markt in den technischen Daten kein optisches Laufwerk auf. Der Online-Versandhandel bietet das Pavilion-Modell nicht in dieser Konfiguration an. Das ist aber nicht schlimm, denn die rechenstarke CPU passt nicht zur schwachen Grafikkarte. Aus diesem Grund müssen wir vom Kauf des PCs abraten.

ACER Predator G3-605 für 979

Für fast 1000 Euro dürfen Sie einen rechenstarken und spieletauglichen Rechner erwarten. Mit der Kombination aus dem 3,6-GHz-Quad-Core Intel Core i7-4790 und der Grafikkarte mit Nvidia Geforce GTX 760 erfüllt Acer schon einmal die wichtigesten Vorgaben. Dazu gibt es 8 GB Arbeitsspeicher, eine 60-GB-SSD und eine 3-TB-Festplatte. An Besonderheiten bietet der G3-605 WLAN und ein individuelles Gehäusedesign inklusive Beleuchtungs-Gimmcks. Bereits installiert ist Windows 8.1 64 Bit. Der Online-Versandhandel bietet den Rechner nicht mit dieser Ausstattung an, der Preis geht aber in Ordnung.

HP ENVY Phoenix Desktop PC 810-200ng für 1249 Euro

Ernsthafte PC-Spieler adressiert HP mit dem Phoenix-Modell und kombiniert den 3,6-GHz-Quad-Core Intel Core i7-4790 mit der Grafikkarte AMD Radeon R9 290. Hinzu kommen 12 GB Arbeitsspeicher, eine 120-GB-SSD und eine 1-TB-Festplatte. An Besonderheiten bietet der Rechner ein 15-in-1-Speicherkartenlesegerät, ein Software-Paket sowie externe Laufwerkeinschüb. Bereits installiert ist Windows 8.1 64 Bit. Der Online-Versandhandel bietet den Rechner nicht mit dieser Ausstattung an, das macht aber nix, weil Profispieler bei einem Budget von 1250 Euro eine bessere Grafikkarte verlangen können. Aus diesem Grund müssen wir vom Kauf des PCs abraten.

MICROSTAR ERAZER i73000 für 1444 Euro

"Zocken in der nächsten Grafikdimension" preist Media Markt das Erazer-Modell an - was immer das heißen mag. Für den Preis erwarten wir einen kompromisslos auf Gaming konfiguertierten Rechner. Mit der Kombination aus dem 3,6-GHz-Quad-Core Intel Core i7-4790 und der Grafikkarte mit Nvidia Geforce GTX 980 erfüllt Microstar schon einmal die wichtigesten Vorgaben. Dazu gibt es 16 GB Arbeitsspeicher, eine 120-GB-SSD und eine 3-TB-Festplatte. An Besonderheiten bietet der G3-605 WLAN, eine Maus und eine Tastatur. Der Online-Versandhandel bietet das Erazer-Modell nicht an, der Preis ist aus unserer Sicht aber zu hoch für das Gebotene.

SPEICHERMEDIEN

Sandisk Ultra II SSD 240 GB für 89 Euro

Mit einem Gigabyte-Preis von 37 Cent ist die Solid State Drive per se ein Schnäppchen. Das gilt auch für das alternativ angebotene 460-GB-Modell für 179 Euro. In der Ultra II verbaut Sandisk einem SATA-3-Controller von Marvell und TLC-Flashspeicher aus der hauseigenen 19-Nanometer-Fertigung. Das sorgt für hohe Datenraten von über 500 MB/s. Allerdings gewährt Sandisk auf die Ultra II nur 3 Jahre Herstellergarantie. Der Preis bei Media Markt ist okay, im Online-Versandhandel bekommen Sie die SSDs auch nicht günstiger - und müssen eventuell noch Versandkosten berappen. Das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis in der Einsteigerklasse bietet jedoch die Crucial MX100 – unser Preis-Leistungs-Sieger.

Crucial MX100 im Test

Sandisk Ultra II SSD 240 GB: Der beste Preis

Sandisk Ultra II SSD 480 GB: Der beste Preis


Sandisk microSDHC Ultra 32GB Class 10 für 14 Euro

Die Micro-SDHC-Speicherkarte kommt mit SD-Adapter und packt in der Spitze fast 50 MB/s beim Lesen. Über die Schreibgeschwindigkeit macht Saturn allerdings keine Angaben. Der Hersteller Sandisk gewährt auf die SDHC-Speicherkarte zudem 10 Jahre eingeschränkte Garantie. Im Online-Versandhandel gibt es die SDHC-Karte ab 13 Euro. Für den Hausgebrauch ist die Speicherkarte geeignet, Profis greifen zu schnelleren Modellen.

Die besten Micro-SD-Speicherkarten mit 32 GB im Test

Die besten Micro-SD-Speicherkarten mit 64 GB im Test

Sandisk SDHC Ultra 32GB Class 10: Der beste Preis

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