Ein Test der PC-WELT zeigte, dass sich etwa drei bis vier Prozent aller Nutzer im Internet ohne Schwierigkeiten ausspionieren lassen. Insgesamt hat die PC-WELT dazu über 43.000 IP-Adressen automatisch untersucht. Auf den nicht abgeschotteten Rechner hätte über das Internet die Möglichkeit bestanden, auf alle Daten zuzugreifen.

Dazu wurde ein Teil des Adressraumes der Provider T-Online und AOL gescannt und gefundene Shares, also freigegebene Pfade, automatisch weiter untersucht. Daten dieser Rechner wurden natürlich nicht angesehen oder gar kopiert. Es ging in diesem Test lediglich darum zu überprüfen, ob Rechner via Internet ansprechbar sind und ob die Netbios-Shares durch ein Passwort gesichert sind.

Das bedeutet also, dass mindestens 1500 dieser 43.000 Rechner völlig schutzlos im Internet verbunden waren. Sollte sich ein Trojaner auf einem dieser Rechner befinden, könnten fremde Personen ohne Probleme auf Dateien von diesen Rechnern zugreifen, ohne das es der Nutzer merken würde.

Aber auch ohne Trojaner kann auf Dateien zugegriffen werden, die vom Anwender freigegeben wurden. Diese Freigaben sollten Sie deaktivieren oder zumindest mit einem Passwort schützen.

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