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Ordnung gegen das Datenchaos

14.05.2013 | 14:13 Uhr | Peter Stelzel-Morawietz

Mechanische Defekte können auch während der Garantiezeit des Datenträgers auftreten.
Vergrößern Mechanische Defekte können auch während der Garantiezeit des Datenträgers auftreten.

Ob Sie dabei die differentielle oder die inkrementelle Methode wählen, ist fast unerheblich. Das alles lässt sich in Cobian Backup über die Eigenschaften der Backup-Aufträge schnell konfigurieren. Nutzen Sie die Möglichkeiten des Backup-Programms und vertrauen Sie nicht darauf, dass Ihren Daten schon nichts passieren wird.

Mithilfe einer Desktop-Suche ist es möglich, bestimmte Dateiinhalte selbst bei riesigen Datenmengen blitzschnell aufzufinden. Microsoft hat zu diesem Zweck mit Windows Search längst eine eigene Anwendung im Betriebssystem integriert. Mit dem Programm Neosearch gibt es eine weitere Desktop-Suchmaschine die Netzwerklaufwerke durchsucht.

Das Prinzip dieser Programme ist stets das gleiche: Die Software durchsucht einmalig sämtliche Festplatteninhalte und erstellt daraus dann einen Inhaltsindex. Dieser Prozess kann zwar – je nach vorhandener Datenmenge – mehrere Stunden dauern, sucht man aber anschließend eine bestimmte Datei oder Mail, schaut die Desktop-Suche nur noch in den Index. Das Ergebnis liegt damit in weniger als einer Sekunde vor.

Auf den Punkt: Google-Suche mit Befehlen ergänzen

Eine Desktop-Suchmaschine ist ungemein praktisch, doch damit ist das Chaos auf der Festplatte noch lange nicht beseitigt. Denn neben dem verzeichnisbasierten Backup als „Daten-Versicherung“ lässt sich der Rechner als Gesamtsystem gegen unbeabsichtigte Änderungen über ein sogenanntes Image absichern. Eine spezielle Software speichert dabei die gesamte Festplatte oder Partition in einer einzigen Datei, dem Image. Wenn der PC dann einmal nicht mehr zufriedenstellend läuft, lässt sich der ursprüngliche Zustand aus der Image-Datei in rund zehn Minuten wieder zurückspielen.

Die Sache hat nur einen – wenngleich lösbaren – Haken: Die Image-Software kann nicht wissen, welche Daten „schlecht“ sind, also gezielt überschrieben werden sollen, und welche nicht. Schließlich möchten Sie ja beim Rollback nicht Ihre zwischenzeitlich geänderten persönlichen Dateien verlieren, also Ihre Mails, Fotos, Texte und so weiter.

Die Lösung ist einfach, das heißt, Sie trennen einfach die Systemdaten von den persönlichen Daten. Das erreichen Sie, indem Sie (mindestens) eine weitere Partition auf der Festplatte anlegen, also ein Laufwerk mit einem weiteren Buchstaben unter Windows. Ihre persönlichen Daten speichern Sie künftig auf dieser Datenpartition, während der erste Festplattenbereich dem Betriebssystem und den Programmen vorbehalten bleibt. Spielen Sie dann die zuvor als Image gespeicherte Windows-Partition zurück, funktioniert Ihr PC wieder wie zuvor. Ihre persönlichen Daten auf der zweiten Partition bleiben dabei unangetastet und werden nicht durch eine frühere Version überschrieben.

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