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Optimieren durch INI-Einträge

Anforderung

Zeitaufwand

Die Shareware Graphic Workshop eignet sich gut als visueller Datei-Manager. Mit ihr lassen sich die Fotodateien auf der Festplatte sichten und sortieren. Bereits während des Setups können Sie einige Entscheidungen über die Konfiguration treffen. Die Datei GWS.INI bietet darüber hinaus weitere Möglichkeiten zur Feineinstellung. Die GWS.INI liegt im Windows-Verzeichnis, und Sie können diese wie jede andere INI-Datei mit einem Ascii-Editor bearbeiten. Am gewinnbringendsten sind folgende drei Einträge in dieser Datei - falls sie fehlen, können Sie sie nachträglich hinzufügen:"ThumbnailPath": Soll Graphic Workshop die Thumbnails (daumennagelgroße Vorschaubilder) zu den hochaufgelösten Originaldateien nicht im ursprünglichen Verzeichnis speichern, geben Sie einen neuen Pfad vor. Alle Thumbnails aus allen Verzeichnissen werden dann unter diesem Pfad abgelegt, was für mehr Übersicht sorgt.

"DitherThumbnails": Um Zeit beim Bildschirmaufbau und Speicherplatz zu sparen, rechnet Graphic Workshop die Farbinformation der Thumbnails auf 16 Farben (4 Bit) herunter. Dabei gibt es verschiedene Methoden, die Farben zu simulieren, die unter den Tisch fallen. Dieses Farbrastern wird auch Dithering genannt: Nicht verfügbare Farben werden durch eine Mischung benachbarter Farben vorgetäuscht, die in der aktuellen Palette vorhanden sind. Tragen Sie eine "1" ein, werden die Bildchen nach der Standardvorgabe gerastert. Sie strebt einen Mittelweg zwischen Qualität und Geschwindigkeit an. Eine "2" dagegen sorgt für eine Farbrasterung nach dem Prinzip der Fehlerstreuung (Error Diffusion). Das kann Sie zwar mehr Rechenzeit kosten, aber es verbessert die Darstellung am Monitor sichtbar. Tragen Sie hingegen eine "0" ein, dithert die Software gar nicht, und das aus 16 harten Farben komponierte Minibild gerät deutlich zu grob."Disabling File Formats": Sie können bestimmte Dateiformate vom Bildschirm verbannen. Wenn Graphic Workshop etwa die Programmdateien mit der Endung EXE gar nicht erst zeigen soll, dann notieren Sie hinter dem Eintrag "EXE" in der GWS.INI statt der "1" eine "0". Genauso lassen sich beliebige Bilddatei-Formate sperren. Allerdings bietet Graphic Workshop diese Formate dann beim Speichern nicht mehr an.

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