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Online-Shops: Die Preise sind gut, die Zusatzkosten teilweise saftig (I)

29.06.2013 | 06:35 Uhr | Verena Ottmann

Wenn Sie nun abends gemütlich bei einem Glas Rotwein im Internet nach dem günstigsten Angebot für Ihre neue Kamera oder Ihr neues Display suchen, dann lassen Sie sich nicht vom reinen Gerätepreis blenden.

Studieren Sie stets in den AGB und im Service-Bereich der Website, wie viel der Online-Anbieter zusätzlich an Versand-, Vorkasse- oder Nachnahme- beziehungsweise Kreditkartengebühr verlangt. Die Zusatzkosten können die Rechnung schnell in die Höhe treiben. Um die 17 Euro Versandkosten kommen leicht zusammen!

Am wenigsten müssen Sie bei Amazon ( www.amazon.de ) kalkulieren: Der Online-Anbieter versendet kostenlos, wenn Sie für mehr als 20 Euro kaufen. Sie zahlen bequem per Bankeinzug oder Kreditkarte, die Ware kommt per Post zu Ihnen. Vorkasse oder Nachnahme kennt Amazon nicht.

Anders dagegen das Gros der Online-Shops. Nach unseren Recherchen können Sie bei so gut wie allen Internet-Händlern – von A wie Avitos ( www.avitos.com ) bis Y wie Yagma ( www.yagma.com ) – lediglich per Vorkasse oder Nachnahme zahlen. Bei der Nachnahme hält jedoch nicht nur die Post die Hand auf (2 Euro Gebühr), auch der eine oder andere Händler rechnet ungeniert in die Versandkosten eine kleine Gebühr ein.

So verlangt etwa Mix Computer ( www.mix-computer.de ) für eine Nachnahmesendung (mit beliebig vielen Posten) 4 Euro. Bei Vorkasse fallen dagegen keine Extrakosten an, dafür die (stolzen) Versandgebühren von 11,95 Euro – beziehungsweise 12,95 Euro bei sperrigen Geräten wie Druckern oder Scannern.

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