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Online: Oft sind die Preise gut, aber die Zahlungsweise bleibt ein Problem

14.01.2005 | 13:14 Uhr |

Für Online-Anbieter spricht oft der sehr gute Preis – und gegen sie? Die Zahlungsweise und der Umstand, dass man sich vom PC aus schwer tut, ein unseriöses Unternehmen zu erkennen. Denn zumindest bei Vorkasse haben Sie das Risiko, womöglich zwar Geld zu bezahlen, aber die Ware nie zu Gesicht zu bekommen!

Absichern können Sie sich nicht, da der Händler in der Regel die bestellte Ware erst dann verschickt, wenn das Geld auf seinem Konto eingegangen ist. Zwar finden Sie in den AGB jedes Anbieters Absätze wie "Widerrufsfolgen: Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren." Doch was, wenn der Online-Anbieter in der Zwischenzeit Insolvenz anmeldet oder sich in die Dominikanische Republik absetzt? Dann haben Sie herzlich wenig Chancen, die bestellte Ware oder Ihr Geld wiederzusehen.

Weiteres übles Beispiel: Der Online-Anbieter betreibt zwar eine deutsche Website, doch der Firmensitz ist irgendwo im (billigeren) Ausland, wo die strengen EU-Verbraucherrechte nicht gelten. Selbst wenn Sie im Fall einer "Rückgabe bei Nichtgefallen" Ihr Geld wiederbekommen sollten, dürfen Sie für den Geldumtausch horrende Bankgebühren abdrücken – ein solcher Deal lohnt nicht!

Erkundigen Sie sich daher vor dem Kauf, ob der Online-Shop in der Vergangenheit schon für negative Schlagzeilen sorgte. Ein guter Anlaufpunkt ist beispielsweise das Forum von www.pcwelt.de, wo Sie unter " Sagen Sie Ihre Meinung!, Erfahrung mit Firmen “ die Erlebnisse der PC-WELT-Leser nachlesen können.

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