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Online-"Auftragsmörder"

09.04.2010 | 09:08 Uhr |

Der sogenannte Online-"Auftragsmörder"-Betrug verschickt nach wie vor Tausende an Mails an Nutzer. Die Masche: Der "Auftragsmöder" bedroht dabei die Empfänger der Emails, sollten diese nicht gewillt sein, dem Versender dieser Einschüchterungs-Mails Tausende US-Dollar zukommen zu lassen. Ein Variante dieser Mails fordert den Empfänger der Droh-Mail auf, eine in der Mail befindliche Telefonnummer anzurufen. Die andere Masche setzt auf Mails, die dem Empfänger vermitteln, dass ein Angehöriger entführt werden würde, sollte keine vorhergehende Zahlung erfolgen.

Den Empfängern dieser Mails wird dabei eine Frist von 48 Stunden gesetzt. Der Versender dieser Entführungs-Mail gab das Zielkonto der Überweisung dabei fünf Minuten vor Ablauf der Frist bekannt. Sollte das geforderte Geld nicht innerhalb der vorgegebenen 30 Minuten eingehen, droht der Versender mit körperlicher Gewalt.

Die Mails enthielten persönliche Informationen des Empfängers, um den Anschein zu erwecken, dass der Versender den Empfänger sowie dessen Aufenthaltsort wisse, berichtet das FBI. In manchen Fällen haben die Betrüger Namen, Titel, Adressen, Telefonnummern von Regierungsmitarbeitern, Geschäftsleuten oder persönliche Informationen verwendet, um den Betrug mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen, fügt das FBI hinzu. Die Opfer werden in der Regel dazu angehalten, das Geld mittels dem Transferunternehmen Western Union oder Money Gram an den Empfänger zu überweisen.

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