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Microsoft bezieht nach Angaben von Gartner 46 Prozent seines Umsatzes durch den Verkauf von Software-Applikationen. Doch auch der Office-Markt kränkelt.

"Viele Unternehmen sehen sich die Anwendungen auf ihren Rechnern an und erkennen einfach, dass sie wunderbar funktionieren," so Chris LeTocq. Da die mittlerweile erreichte Funktionalität der Office-Anwendungen sehr hoch ist, sehen auch hier viele Unternehmen keinen Grund, sofort auf neue Versionen umzusteigen.

Es reicht offenbar vollkommen aus, ein Update auszulassen oder auf die übernächste Version zu warten. Wenn auch viele Anwender nicht völlig von Microsoft-Produkten überzeugt sind, sind sie doch mittlerweile so perfekt, dass sie den Ansprüchen der Konsumenten vollauf genügen.

Wieder ein Standbein, das mittelfristig wegzubrechen droht. Erst durch die .NET-Strategie, bei der die Unternehmen bestimmte Anwendungen nicht mehr kaufen, sondern mieten, könnte Microsoft eine sichere und langfristige Einnahmequelle erhalten.

Allerdings ist kurzfristig nicht mit einer Fertigstellung des .NET-Angebotes zu rechnen, sodass auch in der Office-Sparte weiter mit Umsatzeinbußen zu rechnen ist.

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