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Nutzwert und Zielgruppen

25.10.2002 | 09:56 Uhr |

WLANs in öffentlich zugänglichen Bereichen bieten dem mobilen Anwender einen Internet-Zugang, mit dem er seine E-Mails abholen, im Netz recherchieren oder sich mit dem Firmennetzwerk verbinden kann. Bei Konferenzen und Meetings stellen Funknetze die Infrastruktur für eine Datenkommunikation ohne Verkabelungsaufwand zur Verfügung.

Die Hot-Spot-Betreiber haben erkannt, dass sich ein lukrativer Markt für Business-Gäste entwickelt, die einerseits auf eine hohe Mobilität angewiesen sind, andererseits aber auch bereit sind, in mobile Kommunikationsdienstleistungen zu investieren. Geringere Hardwarekosten und günstigere Verbindungsentgelte werden darüber hinaus künftig die Nachfrage von Privatpersonen fördern. Speziell in Hotels, auf Flughäfen und in Konferenzzentren werden sich Hot Spots als Standard etablieren müssen, um den Anforderungen der Business-Klientel gerecht zu werden.

Surfen statt Warten: Mit dem Air-Lan des Münchner Flughafens steht ein Funknetz mit Internet-Anbindung zur Verfügung. (Quelle: Flughafen München)

Für Geschäftsreisende stellen Funknetze nach dem Standard 802.11b eine interessante Alternative zur Internet-Anbindung über eine Mobiltelefonverbindung dar. Im Gegensatz zu relativ langsamen und teuren drahtlosen Internet-Lösungen auf Basis von GSM (Global System for Mobile Communications), GRPS (General Packet Radio Service) und HSCSD (High Speed Circuit Switched Data) können mit WLANs Datenübertragungsraten von bis zu 11 MBit/s erreicht werden. In der Praxis wird eine Nettodatentransferrate von etwa 4 bis maximal 6 MBit/s erreicht, je nach örtlichen Gegebenheiten der Funkzelle und Entfernungen zum Access Point. Die Funknetz-Bandbreiten sind für die meisten Aufgaben vollkommen ausreichend und im Vergleich zu den volumenabhängigen Tarifen von GPRS deutlich günstiger.

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