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Nur für Profis: Digitale Spiegelreflexkameras

In der nach oben offenen Profiligaklasse spielen Spiegelreflex-Digitalkameras ab rund 2000 Euro. Dieser Preis beinhaltet nur das reine Kameragehäuse, für Objektive und Zubehör muss der Käufer nochmals tief in die Tasche greifen.

Die technischen Leistungsdaten unterscheiden sich häufig nicht sehr von Geräten der Oberklasse, denn die überragende Bildqualität der Profi-Digitalen gründet weniger auf technischen Superlativen als auf einer peniblen Abstimmung aller Komponenten samt hochwertiger Optik. Spiegelreflex-Systemkameras von Canon, Fujifilm, Nikon oder Kodak basieren auf seit Jahren bewährten herkömmlichen Kamera-Bodys aus der analogen Welt. Das hat den Vorteil, dass sich alle zum jeweiligen System angebotenen Wechselobjektive und externe Blitze an der Kamera betreiben lassen.

Auch die für Digitalkameras typische, störende Brennweitenverlängerung, also das Vergrößern des Blickwinkels durch Foto-Chips, die kleiner als das Standard-Kleinbildformat mit 24 x 36 mm sind, ist bei Profi-Kameras stark reduziert oder entfällt ganz. Weitere Pluspunkte: schnelle Bildfolgezeiten, externe Energieversorgung, Firewire-Anschluss, extrem kurze Verschlusszeiten und bis zu 14 Megapixel.

PC-WELT Test: Digitalkameras

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