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Norton 360 for Gamers: Ihre Kevlar-Weste für Cybersecurity

24.07.2021 | 14:01 Uhr |

Steam, Playstation Network, Xbox Live, Twitch, zuletzt Electronic Arts – es gibt kaum einen großen Service, der noch nicht Opfer eines Mega-Hacks wurde: Acht Milliarden Namen, Adressen, Telefonnummern, sogar Kreditkarten-Daten sind in den letzten zehn Jahren ins Dark Web geleakt worden. Zeit aufzurüsten mit der umfangreichsten 360-Grad-Absicherung, die es derzeit im Markt gibt: Norton 360 for Gamers.

Haben Sie schon mal bei einem Facebook-Quiz mitgemacht, wo es ganz harmlos heißt: „Euer Vorname in Kombination mit dem letzten Film, den ihr gesehen habt, ergibt euren nächsten Gamer-Tag/Porno-Namen" o.ä.

Klingt leider nur harmlos, denn wer hier seine richtigen Daten angibt, der öffnet Hackern Tür und Tor. Mit sogenannten Crawlern ist es einfach, diese offenen Facebook-Posts zu scannen und mit anderem Daten-Material anzureichern. Hacker werden dabei immer aggressiver und versuchen, mit immer fieseren Mitteln ihre Opfer zu erpressen. Sogenannte Ransomware verschlüsselt die gesamte Festplatte, und wer jetzt keine 3000 Euro in Bitcoin zahlt, der wird seine Daten nie wiedersehen. Als Opfer hat man hier klar das Nachsehen, denn was tun? Ja, man kann die Polizei einschalten, aber bis die Abteilung für Cyberkriminalität bei Polizei oder LKA ermittelt, wird der Hacker die Daten längst gelöscht haben.

Norton 360 für Gamer bringt einen VPN mit sich, der unsere Datenspur verwischt. Besonders gut gefällt uns auch der WLAN-Scan – Hacker faken oft vermeintlich schnellere Hotel-WLANs, um Viren und Keylogger leichter einschleusen zu können.
Vergrößern Norton 360 für Gamer bringt einen VPN mit sich, der unsere Datenspur verwischt. Besonders gut gefällt uns auch der WLAN-Scan – Hacker faken oft vermeintlich schnellere Hotel-WLANs, um Viren und Keylogger leichter einschleusen zu können.
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Norton 360 for Gamers - jetzt 66% sparen

Norton 360 for Gamers
© Norton

Ob Gelegenheitsspieler oder Hardcore-Gamer – Norton 360 for Gamers bietet mehrere Schutzebenen für Ihre Geräte, Spielekonten und digitalen Assets. Norton 360 for Gamers bietet Schutz für bis zu 3 PCs, Mac®, Smartphones oder Tablets.
Noch bis 27.07.2021 gibt es Norton 360 for Gamers im ersten Jahr für nur 29,99 Euro.

Hier geht es zu den aktuellen Angebot von Norton 360

Betroffen sein können nicht nur diejenigen, die ihren PC beruflich nutzen und vertrauliche Daten gespeichert haben. Auch Gamer sind interessante Ziele. Welcher Gamer weiß denn, welch ein Wert auf seinem PC liegt? Bei einigen Spielern ist das ein kleines Vermögen. Die Souvenir AWP Dragon Lore beispielsweise, ein Scharfschützengewehr aus CS:GO, ist 61.000 US-Dollar wert. Das sind 50.000 Euro, der Gegenwert eines Neuwagens.

Ein besonderes Haustier in Dota 2 namens Ethereal Flame Pink War Dog wechselte für 32.000 Euro den Besitzer. Wäre doch ärgerlich, wenn irgendjemand da draußen Passwörter auslesen, sich einloggen und Wege finden würde, diese Reichtümer auf einen anderen Account zu übertragen, oder?

Genau deshalb haben die Sicherheitsspezialisten von Norton 360 ein spezielles All-in-one-Paket für Gamer entwickelt. Norton 360 for Gamers schützt nicht nur vor Malware, Bootviren, Skriptviren und anderen Würmern, sondern sichert auch gleich Spielekonten sowie digitale Assets mit einem speziellen VPN ab.

Das dürfte besonders interessant sein für Spieler von World of Warcraft, Eve Online und anderen MMOs, bei denen sich häufig nach vielen Jahren des Spielens mehrere tausend Euro an In-Game-Wert auf dem eigenen Account angesammelt haben. Oder bei Star Citizen, wo ein einzelnes Großkampfraumschiff namens Javelin 2000 Euro kostet.

Bei Hackern besonders beliebt ist die Honey-Trap: Sollte euch eine aufreizende Dame direkt nach den ersten Worten auf Tinder nach der WhatsApp-Nummer fragen, seid vorsichtig. Hacker nutzen diese Nummer, um gefakte SMS zu verschicken.
Vergrößern Bei Hackern besonders beliebt ist die Honey-Trap: Sollte euch eine aufreizende Dame direkt nach den ersten Worten auf Tinder nach der WhatsApp-Nummer fragen, seid vorsichtig. Hacker nutzen diese Nummer, um gefakte SMS zu verschicken.
© Garin Chadwick auf Unsplash

Interessant könnte die Rundum-Sicherheitslösung aber auch für alle diejenigen sein, die Bitcoin, Ethereum und andere Crypto-Coins an diversen Börsen besitzen. Aktuell haben es Hacker auf diese Accounts abgesehen. Beliebt ist beispielsweise, über soziale Netzwerke die Handynummer des Opfers zu ergattern und diesem eine SMS zu schicken, die angeblich von Börsen wie Coinbase, Binance etc. kommt.

Diese Masche wird gerade laut Polizei vor allem auch auf der Dating-Plattform Tinder angewendet – das Opfer wird gebeten, die Unterhaltung auf Whatsapp fortzusetzen, so kommt man an die Handy-Nummer und schickt von dieser Fake-SMS von einer Crypto-Börse oder auch von Steam, Blizzards Battle.net, Ubi Connect oder EAs Service Origin. Klickt das Opfer den Link, wird die Kopie der Originalseite angezeigt. Dieses Vorgehen nennt man Phishing. Hacker haben jetzt das Passwort und können damit shoppen gehen, die E-Mail-Adresse ändern und den Account im Darknet meistbietend weiterverkaufen.

Steam bietet zwar mit Steam-Guard eine Authentifizierungsmethode an, die sicherer ist, aber auch diese wurde schon ausgetrickst. Die Investition in eine gute Sicherheitssoftware lohnt sich also - 19,90 Euro kostet beispielsweise Norton 360 for Gamers aktuell im ersten Jahr.

Was macht Norton 360 for Gamers anders als kostenlose Lösungen?

Norton bietet nicht nur Schutz vor Viren, sondern auch die Verschlüsselung von Backup-Daten an und als einer der wenigen Anbieter eine 24/7-Überwachung des Darknets – sollten eure Daten irgendwo leaken, schlägt dieses Alarm.
Vergrößern Norton bietet nicht nur Schutz vor Viren, sondern auch die Verschlüsselung von Backup-Daten an und als einer der wenigen Anbieter eine 24/7-Überwachung des Darknets – sollten eure Daten irgendwo leaken, schlägt dieses Alarm.

In erster Linie bietet das Tool eine 360-Grad-Überwachung für bis zu drei Geräte im Einsteigertarif. Diese besteht aus vier Ebenen:

Device Security: Hier wird das eigentliche System live überprüft und geschützt vor

  • Spyware, Viren, Malware, Würmern (Programme, die sich automatisch replizieren und im System ausbreiten, was es schwierig macht, sie komplett zu entfernen),

  • Phishing (Websites, die sich als offizieller Anbieter ausgeben, um Daten und Passwörter abzugreifen),

  • Adware (Programme, die unerwünschte Werbung in hundertfacher Ausführung auf dem Display zeigen und so das System überlasten, was es dem Nutzer  erschwert, einzuschreiten),

  • Rootkits (Hacks, die es ermöglichen, Ihr System von überall auf der Welt zu steuern) und

  • Ransomware (hier wird die komplette Festplatte aufwändig verschlüsselt und der Hacker verlangt Geld, um den Code zu übermitteln). Ransomware-Attacken haben vor allem in der Corona-Zeit stark zugenommen, weil nicht alle Unternehmen ihre Mitarbeiter mit optimaler IT-Sicherheitssoftware ausstatten.

Interessant ist auch ein Tool gegen sogenannte Zero-Day-Attacks. Wer Windows 10 auf ein System neu aufspielt und damit ins Internet geht, der macht sich angreifbar durch Schwachpunkte, die erst später in den vielen, vielen Updates von Microsoft gefixed wurden. Norton sorgt dafür, dass keine unautorisierte Software ausgeführt wird, Keylogger installiert oder Viren Hintertüren benutzen, die noch nicht geschlossen wurden. Sowohl auf Seite des Betriebssystems als auch der von Apps.

Secure VPN: Das VPN (Virtuelles Privates Netzwerk), verschlüsselt Ihre IP, den virtuellen Fingerabdruck, was es Hackern erschwert, Ihnen zu folgen und anzugreifen.

Norton Passwort Vault / Passwort-Manager: Die meisten Nutzer haben drei bis fünf Passwörter, die aus zig Zahlen, Sonderzeichen, großen und kleinen Buchstaben einen Code ergeben und wechseln diese für alle ihre Accounts durch.

Das Problem hierbei: In den letzten Jahren wurden unzählige Datenbanken gehackt, von Xbox Live, von Steam oder etwa die von Sony Playstation, wo 77 Millionen Zugangsdaten ins Dark Web wanderten. Oft wurden Kreditkartendaten gestohlen, Adressen und viele Informationen, bei denen man nicht an Gefahr denkt, die für Hacker aber Gold wert sind. Sogenannte Crawler beispielsweise werden eingesetzt, um aus Daten ein Bild zu bauen – nicht selten ergibt sich beispielsweise so ein Hinweis auf ein Passwort, den man gewählt hat, sollte man sein Passwort einmal vergessen. Viele Ehepaare benutzen dafür den Tag ihrer Ehe oder den Geburtstag des Partners. Wer dann aber zu Hochzeit oder Geburtstag Fotos auf Facebook postet und diese öffentlich zugänglich macht, hat das Datum schnell preisgegeben. Einer der Gründe, warum man auf Facebook seine Daten wirklich nur für Freunde freigeben sollte.

Ein Passwortmanager, der basierend auf einem Master-Passwort automatisch komplexe Passwörter generiert, kann hier für mehr Sicherheit sorgen. Norton 360 for Gamers übernimmt diese Aufgabe mit einer Erweiterung, die sich für alle gängigen Browser installieren lässt. Was uns besonders gut gefällt: Über die Smart-Funktion scannt Norton alle Ihre Passwörter, erkennt so Gemeinsamkeiten und bietet an, diese Passwörter durch sichere Varianten mit deutlich mehr Zeichen zu ersetzen. Den Verschlüsselungsgrad können Sie dabei selber wählen, bis zu 64 Zeichen sind möglich.

Acht Milliarden Namen, Adressen, Passwörter und Kreditkartendaten sind in den letzten Jahren bei Mega-Leaks ins Darkweb gewandert. Nortons Dark Web Monitoring schlägt Alarm, sollten Ihre Daten in Leaks auftauchen.
Vergrößern Acht Milliarden Namen, Adressen, Passwörter und Kreditkartendaten sind in den letzten Jahren bei Mega-Leaks ins Darkweb gewandert. Nortons Dark Web Monitoring schlägt Alarm, sollten Ihre Daten in Leaks auftauchen.

Dark Web Monitoring: Hier wird’s wirklich spannend, denn das bieten nur wenige Anbieter. Wie bereits erwähnt, gab es in den letzten zehn Jahren viele große Hacks von Mega-Datenbanken und diese Daten werden in der Regel meistbietend im Dark Web verkauft. Sie haben in letzter Zeit vielleicht auch schon festgestellt, dass einige Websites darauf hinweisen, dass Ihr Passwort möglicherweise bei einem Datenleak aufgetaucht ist und deshalb geändert werden sollte.

Aber das macht nicht jeder Anbieter. Und hier kommt das Dark-Web-Monitoring zum Einsatz. Dieses umfangreiche Tool innerhalb der Suite hat uns überraschend tiefgreifende Informationen über Datenlecks geliefert, bei denen wir betroffen waren, ohne davon zu wissen. Als wir das Monitoring zum ersten Mal aktivierten, staunten wir nicht schlecht, wie viele Daten über uns im Dark Web zu finden sind – persönliche und Firmen-E-Mails, Geburtsdatum, Geburtsdatum der Eltern, persönliche Adresse sowie der Name der Großmutter mit dem gleichen Familiennamen.

Es ist also wichtig, keinerlei persönliche Verbindung in seinem Passwort zu integrieren. Fast alles ist heutzutage online. Man selbst sowieso, die Eltern auch. Und so landeten selbst die Daten der Oma im Dark Web, obwohl diese nicht auf Social Media unterwegs ist, wohl aber gelistet ist in den Gelben Seiten sowie einer Seite für Kirchenmitglieder.

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Norton 360 for Gamers
© Norton

Ob Gelegenheitsspieler oder Hardcore-Gamer – Norton 360 for Gamers bietet mehrere Schutzebenen für Ihre Geräte, Spielekonten und digitalen Assets. Norton 360 for Gamers bietet Schutz für bis zu 3 PCs, Mac®, Smartphones oder Tablets.
Noch bis 27.07.2021 gibt es Norton 360 for Gamers im ersten Jahr für nur 29,99 Euro.

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Norton-Cloud-Backup: Hier können Sie bis zu 50 Gigabyte an hochsensiblen Daten verwahren. Sicherlich eine gute Idee für alle, die sonst ihre Daten auf Google Drive ziehen. Die Daten werden zudem im 256-Bit-Format dekodiert. Das ist dieselbe Dekodierstufe, die das US-Verteidigungsministerium verwendet. Es ist nicht völlig unmöglich, das zu knacken, aber erfordert Zugriff auf einen Supercomputer oder die Server-Farmen einer Regierung oder größeren Firma. Ein Hacker müsste also erstmal Googles Server übernehmen. Wir gehen in diesem Special mal nicht davon aus, dass Sie derart mächtige Gegner haben. Wer sich dafür interessiert, ein Experte hat das mal hier aufgeschlüsselt:

Steigen wir tiefer ein: Die Funktionen im Detail

Ganz grundsätzlich: Arbeitet Sie ausschließlich mit Google Authenticator oder einer anderen Authenticator-App, die in Echtzeit einen Code generiert, der nur für wenige Sekunden funktioniert. Die Authentifizierung irgendeines Services sollten Sie lieber nicht via SMS machen. Das Smartphone ist das schwächste Glied im Sicherheitskreislauf und lässt sich am leichtesten knacken, weil sehr viele Menschen ihre Handynummer auf Xing, Linkedin etc. stehen haben oder gar als Kontakt-Nummer im Impressum. Auch sollte man prinzipiell darüber nachdenken, Bankgeschäfte oder etwa Online-Handel von Aktien auf einem zweiten Smartphone zu betreiben oder lieber exklusiv am PC.

Gerade weil wir dazu neigen, auf dem Phone viele Apps auszuprobieren, können sich hier sehr leicht Viren einschleichen. Norton 360 für Gamers gibt es für PC, Mac, Android, iOS sowie iPad OS. Im Basis-Paket sind drei Lizenzen enthalten, damit können Sie  komfortabel Gaming-Rechner, iPad oder Android-Tablet und Smartphone absichern. Norton 360 for Gamers bietet die Möglichkeit, jede App vor der Installation in einer virtuellen Umgebung testen zu lassen, was die Viren-Gefahr minimiert.

Warum ist 360-Grad-Schutz so wichtig, um digitale Spielwerte und Accounts zu schützen?

Gamer sind für Hacker ein beliebtes Ziel, weil viele Plattformen auf unzureichende Support-Systeme setzen. Wer gehackt wird, muss ein Support-Ticket senden, welches im schlimmsten Fall auch nicht sofort bearbeitet wird.
Vergrößern Gamer sind für Hacker ein beliebtes Ziel, weil viele Plattformen auf unzureichende Support-Systeme setzen. Wer gehackt wird, muss ein Support-Ticket senden, welches im schlimmsten Fall auch nicht sofort bearbeitet wird.
© Steam

Hacker sind verdammt gut in dem, was sie tun und sie werden immer besser. Besonders beliebt ist eine Kombination aus Account- und E-Mail-Hack. Der Hacker knackt dabei den Gaming-Account mit Daten aus einem Datenleak, der auch schon länger her sein kann. Die meisten Nutzer ändern nicht ihr komplettes Passwort, sondern lediglich ein paar Zeichen – diese kann ein Skript schnell durchprobieren.

Ist der Account geknackt, ändert der Angreifer das Passwort und sorgt mit einem Skript dafür, dass eingehende E-Mails - etwa von Steam - automatisch in den Papierkorb geschoben und gelöscht werden. Will heißen: Das Opfer merkt nicht, dass es bestohlen wird, während der Hacker Games kauft und diesen Account dann meistbietend im Dark Web oder auf einschlägigen Plattformen anbietet. Das Opfer kann sich jetzt auch nicht mehr anmelden und wer schon mal mit dem Support von Steam zu tun hatte, der weiß, dass Valve keine Hotline für Notfälle hat – und bis das eigene Support-Ticket bearbeitet ist, kann der Dieb schon über alle Berge sein.

Siehe auch:  Angreifer wollen Microsoft- und Xbox-Konten kapern

Valve arbeitet zwar an Gegenmaßnahmen, etwa dem Steam-Guard-Mobile-Authenticator, der so einen Einbruch abfedern kann. Wenn aber der Hacker erstmal im eigenen WLAN ist, in dem ja in der Regel auch das Smartphone hängt, ist es für ihn durchaus möglich, auch das zu knacken. Erst kürzlich berichteten wir über einen großangelegten Phishing-Angriff auf Xbox-Kunden mit der E-Mail-Adresse msa@communications.microsoft.com . Die Mail-Adresse klingt auf den ersten Blick vertrauenswürdig, generell aber gilt: Erhalten Sie eine E-Mail von einem Anbieter, klicken Sie nie auf den Link, sondern loggen Sie sich ganz normal im Browser in Ihren Account ein – liegt ein Problem vor, wird es dort gemeldet.

Da es aber auch viele andere Möglichkeiten gibt, Accounts zu knacken, muss es das Ziel sein, Hackern gar nicht erst Zugriff auf das System und die persönlichen E-Mail-Daten zu geben. Vier Sicherheitsstufen helfen:

Norton 360 für Gamer bietet enorm viele Sicherheitsfeatures. Etwa lassen sich automatisch alle Downloads in einer virtuellen Umgebung testen und checken, ob diese Viren, Keylogger oder andere schmutzige Software enthalten.
Vergrößern Norton 360 für Gamer bietet enorm viele Sicherheitsfeatures. Etwa lassen sich automatisch alle Downloads in einer virtuellen Umgebung testen und checken, ob diese Viren, Keylogger oder andere schmutzige Software enthalten.

No-Keylogger: Diese Funktion sorgt dafür, dass sich kein Keylogger installieren kann. Eine beliebte Masche ist es, eine E-Mail oder SMS so zu fälschen, dass der Nutzer sein Passwort ändert. Der Keylogger schreibt dabei sozusagen mit. So muss sich der Hacker nicht mal die Mühe machen, das Passwort zu knacken – es wird ihm frei Haus geliefert. Ein No-Log-VPN sorgt dafür, dass sich kein Keylogger installieren kann, auch dann nicht, wenn es in einem anderen Programm versteckt ist. Zudem basiert Norton 360 for Gamers auf Machine Learning, welches in einer virtuellen Instanz emuliert, was eine Datei tut, bevor sie installiert wird.

Über diese Methode lässt sich auch Cryptojacking verhindern, aktuell ein großes Thema. Das Minen etwa von Bitcoin ist sehr energieintensiv und lohnt sich beispielsweise in Deutschland kaum, weil hier die Strompreise hoch sind. Hacker installieren immer öfter versteckte Tools auf den Highend-Systemen von Gamern, die dann über Nacht für sie minen. Das herauszufinden ist relativ schwierig. Auffallen würde es erst an der Stromrechnung – es sei denn, jemand überwacht seinen Stromverbrauch akribisch.


Secure VPN: Das sollte man vor allem auch auf seinem Smartphone aktivieren, denn Hacker sind einfallsreich. Aufpassen sollte, wer öffentliche WLANs nutzt, wo beispielsweise der Name des Restaurants als freies WLAN angegeben wird, etwa bei Starbucks, wo viele Kunden gern schnell nochmal ihre Mails checken. Das wird schnell zur Falle, wenn der Hacker einen Keylogger installiert, der alle eingegebenen Daten “loggt“.

Wir leben in wilden Zeiten: Vom Juni 2011 bis heute wurden acht Milliarden Nutzernamen, Kreditkarten, Passwörter und Adressen ins Dark Web geleakt.

No Log VPN: Norton verpflichtet sich selber, keine Daten zu sammeln. Kostenfreie VPN-Anbieter finanzieren sich wie Facebook oder Google über den Verkauf von Daten. Das bedeutet für die Nutzer: „Wenn du nicht bezahlst, bist du das Produkt“. Und das wissen auch die Hacker.

Wer auf Dienstreise oder im Urlaub spielen und dafür das Hotel-WLAN benutzen will, sollte auf Nortons No-Log-VPN setzen. Norton verpflichtet sich, keinerlei Daten zu sammeln, viele Anbieter nehmen das weniger genau.
Vergrößern Wer auf Dienstreise oder im Urlaub spielen und dafür das Hotel-WLAN benutzen will, sollte auf Nortons No-Log-VPN setzen. Norton verpflichtet sich, keinerlei Daten zu sammeln, viele Anbieter nehmen das weniger genau.
© Alexander Jawfox auf Unsplash und PC WELT

Dark Web Monitoring : Natürlich muss jeder selber entscheiden, wie viele Daten er Norton zur Verfügung stellen möchte, um nach diesen im Dark Web zu suchen. Sinnvoll ist es in jedem Fall bei den Daten, die Freunde und Kollegen ohnehin haben. Bei den Gamern ist das der Gamer-Tag, denn den haben ja alle Freunde, mit denen gepielt wird. Bis zu zehn Gamer-Tags lassen sich  angeben, also etwa aus Steam, Xbox Live, PSN, Ubiplay und so weiter. Auch ist es sinnvoll, geschäftliche und private E-Mail-Adressen einzuspeichern – das System durchsucht dann das Dark Web und schlägt Alarm, sollte eine dieser Adressen in dunklen Kanälen auftauchen, wo sie nicht hingehört.

Die meisten Nutzer dürften beim ersten kompletten Check überrascht sein, wie viele Websites all ihre Daten haben. Das gilt insbesondere für Menschen, die gern online einkaufen und dabei fast immer entweder eine Paypal-Adresse oder Kreditkarte hinterlegen. Nur wenige Anbieter löschen diese Daten, sondern lassen sie in Datenbanken, die gern mal das Ziel von Angreifern werden. Wie die US-Kollegen von TheVerge.com recherchiert haben, sollte man sich auch nicht darauf verlassen, dass jede Firma direkt nach einem Hack informiert.

Größte Ausrede, keine Schutz-Software zu benutzen, war lange Zeit mangelnde Performance. Norton 360 ist aber unserer Erfahrung nach so schlank gebaut, wir konnten wirklich nur geringfügige Auswirkung auf den Start von Programmen feststellen.
Vergrößern Größte Ausrede, keine Schutz-Software zu benutzen, war lange Zeit mangelnde Performance. Norton 360 ist aber unserer Erfahrung nach so schlank gebaut, wir konnten wirklich nur geringfügige Auswirkung auf den Start von Programmen feststellen.
© DICE und PC WELT

Umfassender Schutz kostet heutzutage keine Leistung mehr

Es gab eine Zeit, in der Anti-Viren-Software Systeme stark ausbremsen konnte. Dank optimierter Multi-Core-Architektur und sehr schlanken Programmen ist das vorbei. Im Test zeigten sich minimalste Abweichungen - Windows 10 bootet mit Norton 360 for Gamers im Hintergrund mit 27 Sekunden nur zwei Sekunden langsamer wie beim Booten ohne Schutz. Werden alle internen Sicherheitsfunktionen von Windows 10, braucht ein Razer Blade mit i7 10875H, 16 GB RAM und einer RTX 2070 26 Sekunden. Der Launch von Steam kostet sogar nur eine Sekunde mehr Zeit als völlig ohne Sicherheitsfunktionen.

Fazit

Es ist nicht schwierig, sich umfassend zu schützen, man muss es einfach nur tun: Der Test zu Norton 360 for Gamers zeigte, dass wir nur am ersten Tag eine gewisse Zeit investieren mussten, um zu erkennen, bei welchen Diensten etwa ähnliche Passwörter verwendet wurden und diese durch zufällig generierte zu ersetzen. 

Löblich: Nortons Passwort-Manager erlaubt Kennwörter mit bis zu 64 Zeichen, daran dürfte sich selbst ein erfahrener Hacker die Zähne ausbeißen. Auch gilt die alte Ausrede nicht mehr, dass eine Sicherheitssoftware die Leistung beeinflusst – wem der eigene Schutz keine zwei Sekunden längere Bootzeit in Windows 10 oder zwei Sekunden für Steam wert ist, sollte seine Prioritäten überdenken. 

Beeindruckt hat uns zudem das Dark Web Monitoring - es war schockierend, welch umfangreiche Informationen das System über uns selber sowie unsere Familie gefunden hat. Extrem auch, wie Hacker in der heutigen Zeit Facebook-Umfragen nutzen – wir sind bei unserer Recherche auf hunderte von solchen Umfragen gestoßen, bei denen mitunter tausende Menschen völlig freiwillig angegeben haben, wo sie zur Schule gegangen sind, in welcher Stadt sie wohnen, was ihr erstes Auto war – rein zufällig alles Fragen, die auch gern als Passwort-Hinweis genutzt werden.

Aus Informationen des Bundeskriminalamts ging zudem hervor, dass gerade in Corona-Zeiten enorm viele Männer Opfer der Honeytrap-Methode wurden – Frauen in Dessous fragen auf Tinder direkt nach der Whatsapp-Nummer und versuchten im Gespräch, möglichst viele Daten aus ihrem Opfer herauszubekommen. So wurden Steam-Konten gehackt, aber auch massenhaft gefälschte SMS von Crypto-Börsen wie Coinbase oder Binance verschickt und Menschen um Millionen von Euro betrogen. 

Norton kann helfen, indem VPNs die Nutzer-Datenspur verschleiern und automatische Backups in die Cloud schieben, um Ransomware-Angriffen vorzubeugen und Download-Software vorher in einer virtuellen Norton-Umgebung getestet wird. 

Das größte Sicherheitsproblem bleibt aber der Mensch – überlegen Sie gut, in welchem Umfang Sie sensible Daten in sozialen Netzwerken teilen.

Zu den aktuellen Angebot von Norton 360 for Gamers

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