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Nokia N900

04.12.2009 | 11:15 Uhr |

Nokia N900
Vergrößern Nokia N900
© 2014

Das Nokia N900 folgt dem N800 Internet Tablet von Nokia. Es läuft unter dem neuen Linux-Betriebssystem Maemo 5. Anders als mit dem Surf-Tablet kann man mit dem N900 aber auch Telefonieren. Damit ist es ein vollwertiges Handy.

Neues Betriebssystem Maemo 5 auf dem Nokia N900
Die Bedienung ist einfach: Der Panorama-Bildschirm erstreckt sich über bis zu vier Seiten. Der Nutzer kann dort alle wichtigen Schnellzugriffe ablegen - etwa Widgets, Programmverknüpfungen und Browserlesezeichen. Mit einem Klick auf das Dashboard sieht er, welche Programme gerade laufen. Will er alle Anwendungen sehen, klickt er auf den Programmstarter.

Das Nokia N900 besitzt ein 3,5 Zoll-Touchscreen und eine ausziehbare Tastatur. Helligkeits- und Beschleunigungssensoren sorgen für eine optimale Beleuchtung auf dem Display und die korrekte Darstellung im Hoch- oder Querformat. Bei der 5-Megapixel-Kamera sorgt ein Carl Zeiss-Objektiv für gute Bildqualität. Bei schwachem Licht hellt das Nokia N900 das Motiv mit einem zweifachem LED-Blitz auf.

Surfen mit dem Nokia N900
Der Maemo-Browser, der auf Mozilla-Technik basiert, unterstützt Adobe Flash 9.4. Damit kann man auf dem Nokia N900 auch problemlos Youtube-Filme betrachten. Surfen kann man per WLAN oder unterwegs über HSDPA mit bis zu 10,2 MBit/s im Down- und bis zu 2 MBit/s im Upload - selbst Fotos und Videos sind damit schnell ins Netz geladen. Praktisch: Das N900 lässt sich auch als Datenmodem fürs Notebook nutzen, indem man es per USB anschließt. Für die Navigation stehen GPS und Ovi Maps 3.0 mit vorinstallierten Karten für Deutschland, Österreich und die Schweiz zur Verfügung. Ebenfalls gelungen: Die Datensynchronisation von Kontakten, Kalender und Notizen mit MS Outlook ist mit Bordmitteln möglich.

Das Arbeiten geht flüssig: Der Prozessor im Nokia N900 werkelt mit 600 Megahertz. Der Programmspeicher umfasst 256 MByte RAM und 768 MByte virtueller Speicher. Damit gibt es beim Multi-Tasking keine Probleme. Das Nokia N900 bringt satt Speicher mit - die internen 32 Gigabyte können durch SD-Karten auf 48 Gigabyte erweitert werden. Die Akkuleistung hätte größer ausfallen dürfen: 1320 mAh sind beim N900 zu erwarten. Zum Vergleich: Im Nokia N97 stecken 1500 mAh.

Das Nokia N900 ist erst seit ein paar Tagen auf dem Markt. Nokia will dafür satte 600 Euro. Im PC Welt-Preisvergleich findet man das Power-Handy schon für rund 500 Euro.

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