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Noch mehr Tipps für Blade-Server

20.03.2011 | 07:19 Uhr | Christian Löbering

Blade-Umgebungen bilden eine ideale Ausgangsbasis für die Virtualisierung sowohl der Rechenleistung der Blade Server als auch der Speicher-, Netzwerk- und Stromversorgungskompo-nenten. Allerdings versäumen es viele Unternehmen, eine entsprechende Virtualisierungsstrategie zu entwickeln und daraus einen konkreten Fahrplan für Virtualisierungsprojekte abzuleiten.

Ein vernünftiges Konzept inklusive der dazugehörenden Lösung fehlt oft auch beim Backup. Denn mehrfach redundant ausgelegte Komponenten sorgen zum Beispiel bei einer Blade-Lösung wie dem HP BladeSystem "c-Class" für hohe Verfügbarkeit. Diese verpufft jedoch, wenn die Daten nicht konsequent gesichert werden. Als Backup-Systeme eignen sich hier Storage-Blades, die neben einer integrierten Datensicherung Funktionen für das File Serving (Network-attached Storage, NAS) und iSCSI-basierte Storage-SAN-Funktionen bieten. Zudem gibt es mittlerweile auch Tape-Blades.

Viele Unternehmen machen außerdem den Fehler, dass sie zwar eine hochverfügbare Umgebung implementiert, jedoch nicht die dazugehörigen Services mit eingekauft haben, die die Verfügbarkeit geschäftskritischer Anwendungen garantieren.

Als Stolperstein kann sich auch die Größe der Blade-Umgebung erweisen - insbesondere im Zusammenhang mit der Kühlleistung des Rechenzentrums. Im Vergleich zu herkömmlichen Servern benötigt zum Beispiel das HP BladeSystem c-Class zwar um rund 40 Prozent weniger Strom. Allerdings ermöglicht der kleine Formfaktor auch eine deutliche Steigerung der Server- und Storage-Dichte im Rack. Dies gilt es beim Sizing der Kühlung und Klimatisierung zu berücksichtigen.

Fazit : Erst wenn Unternehmen beim Einsatz von Blades diese Fallen vermeiden, können sie die Vorteile dieses Formfaktors voll ausschöpfen.

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