Channel Header

Beim Startmenü hat sich Microsoft einiges einfallen lassen. Vorbei sind die Zeiten eines überfrachteten Startmenüs, bei dem der Anwender ewig suchen muss, bevor er fündig wird.

So präsentiert sich das Startmenü aufgeräumt und ist etwas größer geworden. Oben befindet sich der Name des derzeit aktiven Nutzers. Rechts oben stehen untereinander "Eigene Dokumente", "Eigene Bilder", "Eigene Musik" und "Mein Arbeitsrechner". Darunter befindet sich das "Einstellungen"-Menü und die Netzwerk-Optionen. Rechts unten finden sich "Hilfe", "Suchen" und "Ausführen".

Links davon zeigt das Startmenü die zuletzt ausgeführten Programme. Der Anwender steuert über die Optionen, wie viele dieser Programme das Betriebssystem sich merken soll. Damit hat der Nutzer die häufig genutzten Programme direkt im Blick und kann sie sofort starten.

Die Icons für den Webbrowser und das Mail-Programm finden sich standardmäßig oben links. Der Nutzer kann hier zusätzlich Programme angeben, die standardmäßig erscheinen sollen. Dazu genügt es, eine beliebige Datei mit der rechten Maustaste anzuklicken und im Kontextmenü "Pin to Start Menu" auszuwählen.

Mit dem Befehl "Unpin from Start Menu" aus dem vom Kontextmenü wirft man die gewählte Datei wieder aus dem Startmenü.

Somit befinden sich alle wichtigen und oft genutzten Anwendungen permanent auf dem Desktop. Die Sucherei im Startmenü entfällt.

Die übrigen Programme werden erst angezeigt, wenn man mit dem Mauszeiger auf "More Programs" klickt. Auch hier hat der Nutzer mehrere Möglichkeiten. So kann er festlegen, ob die übrigen Programme mit einem Klick auf "More Programs" erscheinen sollen oder bereits dann, wenn er nur mit der Maus über "More Programs" fährt.

Zum Ausschalten des Rechners klickt man im Startmenü unten rechts auf einen Ausschaltknopf, wie man ihn unter anderem von Video-Rekordern kennt. Anschließend hat man die Wahl, den Rechner herunterzufahren, in den Schlaf-Modus zu versetzen oder neu zu starten.

Das neue Startmenü ist durchdacht und erspart dem Anwender einiges an Sucharbeit. Dadurch dass die seltener genutzten Programme einige Ebenen tiefer wiederzufinden sind, hat der Anwender die oft genutzten Programme schneller parat.

Gut gelöst ist auch das Feature, das zuletzt installierte Programme farblich kenntlich gemacht werden.

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
250973