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Neues Konzept, neue Gefahr: Dienste unter Win 2000/XP

20.12.2004 | 09:05 Uhr | Arne Arnold, David Wolski

Problem: Windows 2000 und XP verwalten zahlreiche Programme und Systemkomponenten nicht mehr als Tasks, sondern als Dienste. Welche Vor- und Nachteile bietet dieses Konzept?

Lösung: Die Windows-Systeme 2000 und XP bieten ein neues Sicherheitskonzept: Sie können laufende Programme und Systemkomponenten gegen unbefugtes Beenden schützen. Zu diesem Zweck startet Windows diese Programme nicht über die bekannten Autostart-Ordner und Registry-Schlüssel, sondern als Dienste. Wichtige Dienste lassen sich nur mit Administratorrechten beenden.

Zurzeit nutzen diese Startmethode außer den Systemkomponenten von Windows vor allem sicherheitsrelevante Programme wie Virenwächter und Firewalls. Aber nicht nur Sicherheits-Software startet als Dienst, sondern auch Spionageprogramme und Viren nutzen diesen Weg, um sich mit jedem Windows-Start sofort ins System zu schmuggeln.

Ein Blick auf die laufenden Dienste lohnt sich auf jeden Fall. Windows 2000 und XP bieten dafür einen eigenen Dienste- Manager. Melden Sie sich zunächst mit Administratorrechten an. Geben Sie anschließend unter „Start, Ausführen“ „services.msc“ ein.

Das Tool präsentiert Ihnen eine sehr lange Liste von verfügbaren Diensten. Lassen Sie sich nicht abschrecken. Der Großteil der Dienste ist nicht aktiv. Sortieren Sie die Liste einfach über einen Klick auf „Status“. Das Tool listet dann alle gestarteten Dienste untereinander auf, und Sie erhalten einen besseren Überblick.

Über „Eigenschaften“ im Kontextmenü bekommen Sie Informationen zum jeweiligen Dienst – unter anderem, welche weiteren Dienste von ihm abhängig sind und welche EXE-Datei hinter dem Dienst steckt.

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