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Netbooks haben keine einheitliche Abmessung

02.12.2009 | 10:01 Uhr |

Vor- und Nachteil bei Akkus: Wer zu einem Sechs-Zellen-Akku greift, bekommt mehr Laufzeit, muss aber ein höheres Reisegewicht einkalkulieren
Vergrößern Vor- und Nachteil bei Akkus: Wer zu einem Sechs-Zellen-Akku greift, bekommt mehr Laufzeit, muss aber ein höheres Reisegewicht einkalkulieren
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Mobilität: 1000 bis 1300 Gramm müssen Sie tragen
Der Trend zu 10-Zoll-Geräten hat dazu geführt, dass die Zeiten, in denen Netbooks nur knapp über 1 Kilogramm wogen, längst vorbei sind. Je nach Akku-Ausstattung sind schnell bis zu 1,3 Kilogramm einzukalkulieren. Wer sich einen entsprechend großen Akku leistet, braucht meistens kein Netzteil mitzunehmen. In Sachen Gewicht bleibt sich das dann ziemlich gleich, denn sowohl ein größerer Akku als auch ein Netzteil sind schnell mit 300 zusätzlichen Gramm zu veranschlagen. Die Netzteile selbst sind meist relativ klobig und entsprechen denen von Standard-Notebooks. Superschlanke und leichte Netzteile, wie sie mit aktuellen Sub-Notebooks kommen, darf man nicht erwarten.
Maße: Einheitliche Abmessungen haben Netbooks nicht. 10-Zoll-Modelle können Sie etwa mit 26 x 18 x 3 Zentimetern veranschlagen. Damit passen sie bequem auch in einen kompakten Rucksack.

Ausstattung: Kein DVD-Laufwerk, geringe Festplattenkapazität
Netbooks werden derzeit sowohl mit Flash-Speicher als auch mit Festplatte angeboten. Hybridlösungen mit beiden Arten sind derzeit noch die Ausnahme. Die Mehrheit der Modelle ist mit einer Festplatte ausgestattet, die gängige Kapazität liegt bei 160 GB. Ein optisches Laufwerk fehlt in allen Fällen.
Wer das Netbook als reine Surfstation einsetzen will, mag mit einer reinen Flashlösung auskommen. Die Kapazitäten variieren je nach Hersteller und Modell, 16 GB und mehr sind durchaus üblich. Das Ganze nennen die Hersteller oft SSD, auch wenn es sich meist nicht um eine Solid State Disk im eigentlichen Sinne handelt, sondern um einen auf dem Mainboard untergebrachten Flash-Speicher.
Vorteile: Wer SSD automatisch mit Performance gleichsetzt, kann sich von dieser Vorstellung verabschieden – zumindest bei den preiswerten Flash-Lösungen, wie sie in Netbooks zum Einsatz kommen. In Sachen Leistung ziehen sie an herkömmlichen Festplatten kaum vorbei. Die Vorteile liegen woanders: Sie sind leichter, robuster, machen weniger Lärm und entwickeln weniger Wärme.
Die Speichererweiterung in solchen Netbooks kann dann beispielsweise per SD-Card erfolgen. Bei einigen Herstellern gehört darüber hinaus ein Online-Speicher zum Angebot, auf denen man seine Daten auslagern kann. Größenordnungen von 20 bis 30 GB sind hierbei durchaus üblich.

Anschlüsse: Achten Sie auf möglichst viele USB-Ports
Netbooks haben in der Regel weniger Schnittstellen als herkömmliche Notebooks. Nahezu alle Netbooks bringen einen VGA-Anschluss zur Ansteuerung eines externen Displays sowie einen Ethernet-Port mit. Zum Grundgerüst gehören in aller Regel auch Audio-Anschlüsse (In/Out) sowie ein Kartenleser. Die entscheidende Verbindung zur Außenwelt stellen die USB-Ports her: Die meisten Netbooks haben drei, einige Modelle müssen mit zwei auskommen – hier gilt prinzipiell: je mehr, desto besser. Weitaus seltener ist ein Express-Card-Slot anzutreffen, der aber für einige Erweiterungen hilfreich wäre.

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