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Nebenmissionen

06.04.2001 | 16:30 Uhr | Markus Pilzweger

Böser Teufel: Du musst wohl zugeben, dass diese vielen Pipi-leichten Nebenmissionen auf Dauer auch einen Teufel zur Weißglut bringen.

Guter Greis: Also ich für meinen Teil finde es schön, wenn man in einem Spiel so viel wie möglich entdecken und erkunden kann.

Böser Teufel: Du findest auch Dein Spiegelbild schön. Das darf also nicht der Maßstab sein. Ich hatte in der Schafmission spätestens bei der Suche nach dem vierten Schaf die Schnauze voll. Blöde Viecher - ich habe schon im Spiel gesagt: "Lasst sie verrecken!!".

Guter Greis: Solch Nebenmissionen helfen doch geradezu, noch tiefer in ein Spiel einzutauchen, sozusagen mit der Welt zu verschmelzen. Und für die Schafsuche gibt es schließlich auch eine Belohnung.

Böser Teufel: Toll - ich suche mir da den Wolf ab und kriege bloß eine neue Kreatur.

Guter Greis: Na immerhin - der Spieler kann dann die Ziege als Kreatur tauschen.

Böser Teufel: Toll - da züchte ich meinen Tiger schön böse und dann soll ich gleich tauschen. Nein - so einfach gebe ich den nicht wieder her.

Guter Greis: Musst Du ja auch nicht - Du hast ja als Spieler die volle Freiheit. Und um auf das Thema zurückzukommen: Die Missionen machen insgesamt viel Spaß, auch wenn Sie manchmal frustrierend sind. Die Belohnungen machen den Ärger wieder wett.

Teufel: Na ja - Geschmackssache.

Guter Greis: Ein angenehmer Nebeneffekt ist natürlich auch, dass das Spiel nicht so schnell vorüber ist.

Böser Teufel: So kann man ein Spiel künstlich verlängern.

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