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Nachträgliche Registrierung

Anforderung

Zeitaufwand

Die meisten Windows-Programme legen wichtige Informationen in der Datei WIN.INI oder in eigenen INI-Dateien ab. Gehen diese Dateien verloren oder werden sie beschädigt, hilft häufig nur noch die Neuinstallation des Programms. Vorsorglich sollten Sie sich Sicherungskopien aller INI-Dateien und Gruppendateien (*.GRP) in einem eigenen Verzeichnis der Festplatte oder auf Diskette anlegen. So läßt sich der Originalzustand von Windows jederzeit rekonstruieren.Von besonderer Bedeutung ist die Registrierdatenbank REG.DAT im Windows-Verzeichnis. In ihr werden alle Informationen über OLE und Drag & Drop abgelegt. Geht diese Datei verloren oder wird sie beschädigt, funktionieren weder OLE- noch Drag & Drop-Aktionen. Der gleiche Fall tritt ein, wenn Sie ganze Verzeichnisse verschieben. Der Versuch, die Anwendung über "Einfügen, Objekt" zu starten, führt unweigerlich zu der Fehlermeldung "Die Serveranwendung konnte nicht gestartet werden ..."

Es ist aber kein Problem, eine Anwendung auch nach der Installation in der REG.DAT anzumelden. Rufen Sie dazu das Programm REGEDIT.EXE aus dem Windows-Verzeichnis auf. Unter "Datei, Registrierdatei zusammenfügen" können Sie die Datei angeben, die zur jeweiligen Anwendung gehört. Die Registrierdatei von Winword 2.0 findet sich zum Beispiel als WW20.REG, die von Winword 6.0 als WINWORD6.REG im jeweiligen Programmverzeichnis. Noch einfacher ist es, die REG-Datei im Datei-Manager zu suchen und dann per Doppelklick in die REG.DAT zu integrieren.

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