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Nachgefragt bei Microsoft

02.12.2008 | 10:01 Uhr |

Klaus von Rottkay
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Dr. Klaus von Rottkay, Director Server & Tools bei Microsoft Deutschland, zum Stand von System Center.

CW: Ist System Center reif für das Rechenzentrum?

VON ROTTKAY: Die System-Center-Produkte decken inzwischen alle relevanten Bereiche des Server-Managements im Rechenzentrum ab. Dazu gibt es auch schon eine Reihe von Kundenreferenzen, die unter der Kampagne "Designed for Big" laufen. Beispiele sind der Stahlproduzent Arcelor Mittal und das Finanzunternehmen HSBC Trinkaus.

CW: Wie passt System Center in heterogene IT-Landschaften?

VON ROTTKAY: System Center ist für Windows-Umgebungen optimiert. Der Virtual Machine Manager 2008 erlaubt nun die Verwaltung von virtuellen Maschinen unter VMware Virtual Infrastructure 3 sowie Hyper-V, und mit den Cross Platform Extensions, die derzeit als Betaversion vorliegen, ist die Überwachung von Unix- und Linux-Plattformen direkt mit dem Operations Manager 2007 möglich. Außerdem stehen für den Operations Manager Konnektoren zu anderen Verwaltungsplattformen zur Verfügung, die eine hohe Interoperabilität ermöglichen.

CW: Wie will Microsoft gegen VMware punkten?

VON ROTTKAY: Mit System Center bieten wir eine Plattform für die einheitliche Verwaltung von physischen und virtuellen Systemen. Es gibt eine nahtlose Integration der virtualisierten Systeme in die bestehende Infrastruktur, und das auf Basis der vertrauten Windows-Oberfläche. Der Operations Manager zum Beispiel erlaubt es nicht nur, eine virtuelle Maschine zu überwachen, sondern auch den Status und die Performance der Anwendung zu beobachten, die in der virtuellen Maschine läuft.

( COMPUTERWOCHE )

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