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Nach getaner Arbeit wirklich ausschalten

29.08.2008 | 08:35 Uhr |

Vergewissern Sie sich, dass Sie nach getaner Arbeit Ihr Notebook wirklich ausschalten. Klappen Sie das Gerät nicht einfach zu, sondern fahren Sie den Rechner herunter. Warten Sie dabei unbedingt bis das Betriebssystem den Rechner ausschaltet. Tun Sie das nicht, könnte beim nächsten Einschaltversuch das böse Erwachen kommen. Wird der Rechner nämlich nicht heruntergefahren, geht er in den Stand-by-Modus. Das passiert bei manchen Notebook-Modellen übrigens auch, wenn der Rechner während des Herunterfahrens einfach zugeklappt wird. In solch einem Fall ist der Computer nicht wirklich aus, sondern verbraucht noch etwa fünf bis zehn Watt. Lassen Sie den Computer über Nacht liegen und möchten am nächsten Tag eine Präsentation machen, ist der Akku leer.

Über den Task-Manager lassen sich Prozesse killen. Dabei ist allerdings Vorsicht angesagt.
Vergrößern Über den Task-Manager lassen sich Prozesse killen. Dabei ist allerdings Vorsicht angesagt.
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Automatische Stromsparfunktion aktivieren
Unter dem Namen Power-Management , Energieverwaltung oder Energieoptionen bieten alle Betriebssysteme die Möglichkeit, einzelne Systemkomponenten automatisch abzuschalten, wenn sie nicht benötigt werden – zum Beispiel Bildschirm oder Festplatte. Das ist die einfachste Möglichkeit, kurze Arbeitspausen zu überbrücken. Windows bietet etwa die Möglichkeit, so genannte Energieschemata anzulegen. Damit ist es beispielsweise möglich, den Rechner für den Betrieb Unterwegs oder Im Büro unterschiedlich zu konfigurieren. Arbeiten Sie etwa auf Reisen an einem Dokument, können Sie die Festplatte bereits nach ein paar Minuten ausschalten. Erst wenn Sie Ihr Dokument speichern wollen, schaltet sich die Festplatte wieder ein. Ähnliches gilt für das Display: Wenn Sie einige Zeit nichts am Rechner machen, sollten Sie ihn ausschalten. Fünf Minuten sollte beim mobilen Arbeiten ein ganz guter Wert sein. Eine weitere Option ist, den Rechner nach einiger Zeit des Nichtstuns automatisch in den Stand-by-Modus zu versetzen. Prinzipiell eine gute Sache. Der Wert für das Arbeiten unterwegs sollte bei etwa 15 Minuten liegen. Sie sollten sich allerdings überlegen, ob Sie das Notebook in solch einem Fall überhaupt benötigen und nicht lieber ausschalten sollten, denn auch der Stand-by-Modus benötigt Strom.

Tipp: Bei der Auslieferung der Computer ist das Power Management meist noch nicht aktiviert oder die vordefinierten Einstellungen sind nicht auf die individuellen Anforderungen angepasst. Konfigurieren Sie das Powermanagement am besten selbst. Klicken Sie dazu auf Start und danach auf Systemsteuerung . Ein Doppelklick auf Energieoptionen öffnet das Power Management.

Unnötige Programme ausschalten
Programme, die auf dem Rechner laufen, benötigen Rechenleistung. Je mehr Programme laufen, desto mehr Rechenleistung und somit auch mehr Strom wird benötigt. Selbst wenn Sie den Computer erst hochgefahren und aktiv noch kein Programm gestartet haben, laufen auf dem Rechner schon jede Menge Hintergrundprogramme. Davon ist häufig nur ein kleiner Teil wirklich wichtig. Welche Programme laufen, erfahren Sie zuverlässig durch gleichzeitiges Drücken der Tasten Strg, Alt und Entf . Auf der Registerkarte Anwendungen werden die Programme aufgelistet, die im Moment ausgeführt werden. Meist sind das allerdings nur die Programme, die der Nutzer – also Sie selbst – gestartet hat. Möchten Sie wissen was noch alles auf dem Rechner läuft, genügt ein Klick auf die Registerkarte Prozesse . Dort sind in mehr oder weniger kryptischen Kürzeln alle Prozesse, das heisst Programme, die derzeit auf dem Computer aktiv sind, verzeichnet. Ein Klick auf einen Eintrag und ein weiterer Klick auf Prozess beenden killt, also beendet, das Programm. Sie sollten bei dieser Methode allerdings vorsichtig sein. Beenden Sie nur solche Prozesse, bei denen Sie sicher sind, dass sie auch beendet werden dürfen.

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