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Mit Fon gratis über WLAN-Netze surfen

10.08.2010 | 10:02 Uhr |

In der Karte sehen Sie sämtliche Fon-WLAN-Netzwerke. Dabei stehen Zusatzinformationen, etwa ob es sich um eine Gaststätte handelt.
Vergrößern In der Karte sehen Sie sämtliche Fon-WLAN-Netzwerke. Dabei stehen Zusatzinformationen, etwa ob es sich um eine Gaststätte handelt.
© 2014

Eine günstige und schnelle Alternative zum Handy sind öffentliche WLAN-Funknetze, Dafür benötigen Sie ein WLAN-fähiges Handy oder einen tragbaren Computer mit WLAN-Funktion.

Ein kostenloser WLAN-Anbieter, der in vielen Ländern vertreten ist, ist Fon . Die Idee hinter der Fon-Initiative: Jeder Inhaber eines schnellen Internetanschlusses stellt einen Teil seiner Bandbreite Gästen aus der Fon-Gemeinschaft zur Verfügung, die sich in der Nähe seines Anschlusses aufhalten. Im Gegenzug kann er bei anderen Fon-Mitgliedern kostenlos surfen, wenn er unterwegs ist.

Das Prinzip funktioniert vor allem in vielen Ballungsräumen recht gut, ist also insbesondere eine Option für Städtereisen. Auch viele Gaststätten und Geschäfte bieten ihren Gästen diesen zusätzlichen Service an, der die Betreiber des Fon-Routers bei einer Flatrate ja kein zusätzliches Geld kostet.

Ob und wo es an Ihrem Urlaubsort ein Fon-Funknetzwerk gibt, zeigt diese Karte . Beachten Sie: Fon können Sie nur kostenlos nutzen, wenn Sie sich vorher anmelden und einen eigenen „Fon-Hotspot“ einrichten, also selbst Bandbreite für die Mitglieder der Initiative zur Verfügung stellen.

Internetzugang per WLAN
Öffentliche WLAN-Funknetze stehen auch in vielen Hotels und Gaststätten zur Verfügung. Die Zugangsdaten erhalten Sie, sofern das Netzwerk nicht passwortfrei zugänglich ist, vom Betreiber des Netzwerks. Sie sollten dabei beachten, dass theoretisch der Administrator des Netzwerks belauschen kann, was Sie im Internet tun. Nutzen Sie deshalb, wo immer möglich, eine verschlüsselte Verbindung mit den Internetseiten, die Sie besuchen. Ein Garant für Verschlüsselung ist das führende „https://“ am Beginn der Internet-adresse. Bei den meisten E-Mail-Diensten und Online-Banking-Zugängen findet trotz einer mit „http://“ beginnenden Internet-adresse ebenfalls eine Verschlüsselung statt.

Wer kein Notebook und auch kein WLAN-taugliches Mobiltelefon dabei hat, dem bleibt der Weg ins Internetcafé. Hier sind die Risiken, persönliche Daten zu hinterlassen, allerdings besonders groß.

Daran erkennen Sie ein unsicheres Internetcafé
Am Computer im Internetcafé können Sie recht schnell herausfinden, ob er ordentlich konfiguriert ist. Wenn mehrere der folgenden Punkte zutreffen, sollten Sie den PC maximal zum Lesen von Nachrichten nutzen, nicht aber für Bankgeschäfte oder zum Abruf Ihrer E-Mails:

  • Der Internet-Browser speichert Passwörter und vervollständigt Daten in Formularfeldern. Das prüfen Sie über den Menüpunkt „Extras, Einstellungen“.

  • Der Nutzer hat Administratorrechte. Jeder kann also wichtige Einstellungen vornehmen und beliebige Programme auf dem Computer installieren. Ob ein Benutzer diese Rechte hat oder nicht, erkennen Sie beispielsweise so: Klicken Sie bei Windows unten rechts doppelt auf die Uhrzeit, als wollten Sie die Zeit oder das Datum ändern. Könnten Sie das danach tun, besitzen Sie in der Regel Administratorrechte

  • Sie finden auf der Windows-Oberfläche oder im Ordner „Eigene Dateien“ Texte, Bilder oder andere Dateien, die vorherige Benutzer hinterlassen haben.

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