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Minderwertige Qualität bei Refill-Kartuschen

Anforderung

Zeitaufwand

Sie verwenden nicht die Original-Tintenkartuschen, sondern das preisgünstigere Produkt eines Refill-Anbieters. Doch die ersten Ergebnisse sind enttäuschend.: Die Farben erreichen nicht die Leuchtkraft des Originals.

Die aktuellen Tintenstrahler schaffen eine Druckauflösung von bis zu 1400 dpi, einige wie der HP 970Cxi liegen sogar darüber. Die Tintentropfen werden immer kleiner - manche besitzen ein Volumen von 3 oder 4 Picolitern. Um diese geringe Tröpfchengröße zu erreichen, bedarf es nicht nur eines sehr guten Druckkopfs - auch die Tinte ist ein Hightech-Produkt mit genau definierter Oberflächenspannung, elektrischen Leitfähigkeit etc. Um den hohen Anforderungen beim Drucken gerecht zu werden, stimmen die Druckerbauer ihre Tinte auf jedes Druckermodell ab. Da die Hersteller mit der Tinte mehr Geld verdienen als mit den Druckern, hüten sie das Rezept ihrer Tintenmixturen wie einen kostbaren Schatz.

Folge: Drittanbieter müssen ihre eigenen Tintenrezepturen erstellen. Und da trennt sich die Spreu vom Weizen: Gute Anbieter verfügen über Labors, in denen Chemiker die Originaltinten der einzelnen Drucker analysieren und selbst Qualitätstinte mischen. Es gibt aber auch einige Refill-Anbieter, die nur darauf aus sind, eine schnelle Mark zu machen, und deshalb Produkte anbieten, die beispielsweise in der Qualität der Tintenbeschaffenheit weit hinter dem Original zurückbleiben. Verlangen Sie deshalb in PC-Fachgeschäften nach Refill-Produkten namhafter Hersteller wie etwa BASF, Rotring oder Pelikan. Hier haben Sie die beste Gewähr, für wenig Geld (annähernd) Originalqualität zu erhalten.

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