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Microsoft HealthVault

Microsoft HealthVault
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Microsoft bietet im Vergleich der drei Dienste am meisten Interaktivität in seinem Gesundheits-Webdienst an. HealthVault enthält einige vorgefertigte Datensätze verschiedener Gesundheitsorgane, wie Versicherer, Ärzte, Krankenhäuser und Pharmazie-Unternehmen, mit denen Microsoft eine Daten-Partnerschaft unterhält. Ziel dieser Partnerschaft ist das Teilen personenbezogener Gesundheitsdaten. Ich konnte beispielsweise eine Liste über meine Medikament-Rezepte einsehen und herunterladen, die ich bei Walgreens ausgefüllt hatte. Zusätzlich sind immer mehr Gesundheits-Geräte, wie Blutdruck-, Gewichts- und Blutzucker-Messgeräte, in der Lage, sich direkt mit einem Computer und HealthVault zu verbinden. Dadurch können die ermittelten Daten direkt in die Krankenakte geschrieben werden.

Vielen Patienten, die chronische Leiden aufweisen, müssen dadurch nicht mehr ständig daran denken, ihre persönlichen Messdaten irgendwo einzutragen. Auf der HealthVault-Homepage sind die unterstützten Geräte aufgelistet und auch auf den Gerätverpackungen ist normalerweise ein Hinweis zur HealthVault-Kompatibilität angebracht.

In den USA können die Daten sogar in beide Richtungen fließen. Dort werden die Daten zentral am U.S. Department of Health and Human Services gespeichert und können von dort aus zum Ausfüllen für Versicherungsformulare genutzt werden.

HealthVault enthält auch ganz nützliche Applikationen, die Ihren Gesundheitszustand überprüfen. Anhand der eingegebenen Daten kann beispielsweise der kostenlose Mayo Clinic Health Manager Empfehlungen wie häufigere Krebsvorsorge-Untersuchungen aufgrund gehäufter Krankheitserscheinungen in der Familie, aussprechen. Natürlich ersetzen diese Empfehlungen kein persönliches Gespräch mit einem Arzt. Eine weitere Liste auf der HealthVault-Homepage zeigt welche Applikationen die personalisierten HealthVault-Gesundheitsdaten nutzen.

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