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Methode Nummer 3: Kaufangebot-Betrug

01.03.2009 | 10:13 Uhr | Markus Pilzweger

In diesem Fall erhalten Domain-Inhaber laut Sedo Mails, in denen ihnen ähnlich lautende Domains mit einer anderen Top-Level-Domain angeboten werden, beispielsweise .net. Diese Domains sollen niedrige zwei- bis dreistellige Beträge kosten, augenscheinlich soll hierbei der Schnäppcheneffekt beim potenziellen Opfer ausgenutzt werden.

Doch nach einer etwaigen Überweisung des Kaufpreises steht das Opfer mit leeren Händen da, denn die angebotenen Domains befanden sich laut Sedo nie im Besitz der "Anbieter". Vielmehr handelte es sich um Domains, die sich in einer Art Löschungsphase befanden, da die Vertragslaufzeit abgelaufen war, so Sedo.

Um sich beim Kauf von Domains abzusichern, wird empfohlen, diese nur über Treuhandservices abzuwickeln. Hierbei erfolgt etwa die Zahlung eines Kaufpreises erst dann, wenn die technischen Transfers korrekt durchgeführt wurden.

Besitzen Sie eine eigene Domain und haben Betrüger schon einmal versucht, Ihnen diese abzuluchsen? Schreiben Sie uns Ihren Fall ins Forum zu diesem Artikel.

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