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Mehrstufiger Spam-Schutz

25.03.2003 | 13:48 Uhr |

Web.de zufolge erreichen täglich mehrere Millionen Spam-Mails die äußerste Firewall des Unternehmens. Die Spamflut mache rund 30 Prozent aller empfangenen Mails aus. Spammails, die von einschlägig bekannten Netzen (IP-Adressbereichen) stammen, würden sofort blockiert und dringen somit nicht zu den Servern vor. Diese IP-Liste soll regelmäßig geprüft und aktualisiert werden.

Address-Scans, also das Austesten ganzer Adressbereiche durch Spammer, will das Unternehmen durch eine eigenentwickelte Software im Keim ersticken. Bei den Mails, die diese beiden Sicherheits-Maßnahmen bestehen, überprüft der Freemail-Provider die Mailhäufigkeit pro Adresse und sperrt bei Verdacht auf Spam bestimmte IP-Adressen zumindest temporär. Mit diesen Maßnahmen glaubt Web.de schon einen Großteil an Spam-Mails abwehren zu können, bevor diese das Postfach des Kunden erreichen. Wie allerdings die Praxis zeigt, sind es immer noch ziemlich viele Mails, die Freemail-Nutzer schließlich in ihrem virtuellen Briefkasten vorfinden.

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