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Mehr Performance: Verbesserungen unter der Haube

28.10.2008 | 17:00 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Echte Abstürze sind schon seit Windows Vista seltener geworden und bei Windows 7 soll noch mal zugelegt werden, was den Umgang mit Abstürzen angeht. Windows 7 wird neue Routinen enthalten, die bei Abstürzen genau analysieren was schief gelaufen ist, um dann mit Microsoft und auf Wunsch des Anwenders in Kontakt zu treten und nach einer Lösung für die Probleme zu suchen. Sobald eine Lösung vorliegt, wird der Anwender informiert und das Problem sollte dann gelöst sein.

Da Windows auch auf mobilen Rechnern beliebt ist, spendiert Microsoft Windows 7 mit Powercfg ein Tool, dass das System analysiert und feststellt, welche Komponenten oder Einstellungen für eine Verringerung der Akkulaufzeit sorgen. Auch hier kann der Anwender dann per Mausklick dafür sorgen, dass die Probleme behoben und damit die Akkulaufzeit erhöht wird.

Für grundlegende Probleme, die beim Einsatz von Windows auftauchen können, wird Windows 7 die „Windows Troubleshooting Platform“ nutzen. In einer Übersicht erhält der Anwender in 10 Kategorien Probleme aufgelistet, die in Windows auftauchen könnten und per Mausklick kann das System überprüfen, ob der Fehler vorliegt und das Problem lösen. Ein Beispiel: Unter Windows Vista konnte es vorkommen, dass die Aero-Oberfläche sich plötzlich abschaltete und der Anwender musste dann mühsam die Ursache dafür finden. Die „Windows Troubleshooting Platform“ wird dem Anwender die Option „Aero-Effekte nicht aktiviert“ anbieten. Sobald man auf diesen Punkt klickt, wird die Ursache für das Problem analysiert, ausgegeben und dann behoben.

Der „Problem Steps Recorder“ soll insbesondere die Problemlösung bei Windows 7 im Unternehmenseinsatz vereinfachen. Klassisches Beispiel: Der Anwender hat ein Problem und muss dieses dann mühsam dem Administrator erläutern. Mit dem „Problem Steps Recorder“ nimmt der Anwender einfach das Problem „auf“. Dabei wird automatisch ein ausführliches Dokument erstellt, dem der Administrator per Text und Screenshots entnehmen kann, welche Aktionen der Anwender durchgeführt hat, die schließlich zum Problem führten.

Apropos Unternehmenseinsatz: Microsoft wird in Windows 7 die Bitlocker-Funktion auch auf mobile Datenträger erweitern. Die Funktion trägt den Namen „Bitlocker to Go“. Administratoren können dann festlegen, dass Anwender nur noch USB-Sticks an einen Unternehmensrechner anschließen dürfen, die per Bitlocker geschützt sind.

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