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Mbox-Format: Mails unter Linux

26.02.2004 | 10:42 Uhr | Markus Pilzweger

Unter Linux hat sich das Mbox-Format durchgesetzt, das sämtliche Mails in einer Datei ablegt. Diese Dateien lassen sich notfalls sogar mit einem einfachen Editor öffnen und einsehen. Die meisten Mailprogramme unter Linux, von Evolution bis zum Kommandozeilen-Programm pine, halten sich an dieses Format. Mbox-Dateien können beliebige Namen erhalten, beispielsweise "Inbox" unter Mozilla.

Die Kompatibilität dieses Dateiformats können Sie ganz einfach testen: Kopieren Sie die Datei "Inbox" aus Ihrem Mozilla-Profil einfach in den Ordner "./kmail". KMail ist das Mailprogramm, das dem Windowmanager KDE beiliegt. Wenn Sie nun KMail starten, können Sie sofort im Ordner "Inbox" die dort enthaltenen Mails einsehen. Vor allem bei Backups ist diese Kompatibilität ein großer Vorteil, da Sie diese so leicht wieder einspielen können. Unter Windows können neben Mozilla auch Eudora und Netscape mit dem Mbox-Format umgehen.

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