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Mausaktionen: Drag & Drop zur Anwendung

Anforderung

Zeitaufwand

Allgemeines Windows-Problem: Sie möchten eine bestimmte Datei aus dem Explorer oder dem Datei-Manager in einer bereits laufenden Anwendung öffnen. Statt des Dateiinhalts bekommen Sie in der Zielanwendung jedoch ein Objekt-Icon. Umgekehrt erscheint in einer Anwendung stets der Dateiinhalt, wenn Sie eigentlich ein Objekt sehen wollen.

Lösung: Windows setzt hier einfach voraus, daß Sie als Anwender wissen, ob die Zielanwendung ein OLE-fähiges Programm ist oder nicht. Wenn Sie eine Datei in einen potentiellen OLE-Client wie Winword ziehen, dann entsteht ein OLE-Objekt mit dem zugehörigen Icon. Sie umgehen diesen meist unerwünschten Effekt, indem Sie die Datei nicht in das Bearbeitungsfenster, sondern irgendwo auf den Fensterrahmen ziehen, etwa auf die Titelleiste. Nur so ist für den OLE-Client eindeutig, daß Sie nur die Datei öffnen möchten. Ist das Bearbeitungsfenster leer, also keine Datei geladen, herrschen ebenfalls eindeutige Verhältnisse, und die gezogene Datei wird normal geöffnet. Bei nicht OLE-fähigen Anwendungen wie zum Beispiel Notepad spielt es hingegen keine Rolle, wo Sie die Datei fallenlassen. Solche Programme können ein Objekt einbetten und öffnen die Datei daher immer regulär.

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