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Massig Abwechslung

07.03.2003 | 00:00 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Insgesamt stehen 18 Völker - darunter auch die Maya, Azteken und Nubier - zur Auswahl und ähnlich wie bei der "Age of Empires"-Reihe können die Völker von einer Zivilisationsstufe zur nächsten befördert werden. Außerdem besitzt jedes Volk spezielle Eigenschaften und Spezial-Einheiten.

Während es bei den meisten Strategie-Spielen nur ein paar Zivilisationsstufen gibt, haben die Entwickler bei "Rise of Nations" sich nicht lumpen lassen und gestatten es dem Spieler ein Volk von der Steinzeit bis in die heutige Zeit zu entwickeln.

Wichtig dabei ist die Forschung, die in Bereiche wie "Wirtschaft", "Bildung" und "Militär" unterteilt ist. Je mehr der Spieler in die einzelnen Forschungs-Bereiche investiert, desto eher darf er auch zur nächsten Zivilisationsstufe aufsteigen.

So kämpft das Volk zu Beginn noch Barfuß mit Steinschleudern, darf später geschmiedete Waffen und nach der Erforschung des Schießpulvers auch Flinten einsetzen. In den fortgeschrittenen Stufen können dann auch modernere Waffen eingesetzt werden, wie Panzer und Düsenjäger.

Chef-Designer Reynolds hat bei der Gegenwart die Grenze für die Zivilisationsstufen gesetzt und auf Science-Fiction-Elemente verzichtet.

Bei Kämpfen kommt das "Stein-Schere-Papier"-Prinzip zum Einsatz. Jede Einheit hat ihre Stärken und Schwächen. So wird der Spieler gezwungen, immer eine ausgewogene Streitmacht aufzubauen. Wird per Maus ein Rahmen um die Truppen gezogen und diese dann bewegt, dann ordnen sie sich brav in einer Formation an.

Praktisch: Transport-Schiffe, für den Truppentransport übers Meer, müssen nicht gebaut werden. Jede Militäreinheit hat ein tragbares Boot im Rucksack, das sich automatisch aktiviert, sobald der Spieler die Einheit anweist, ins Wasser zu gehen.

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