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Mailprüfung: Stört manchmal und ist nicht unbedingt nötig

08.12.2009 | 12:12 Uhr | Arne Arnold

Antiviren-Programme sind in der Lage, Mails während des Empfangs auf Schädlinge zu scannen. Zudem kann beinahe jede Sicherheits-Software ausgehende Nachrichten auf Viren & Co. prüfen.

Der Nachteil : Diese Funktionen verlangsamen das Empfangen und Senden von großen Anhängen. Schlimmstenfalls verliert dabei der Mailserver die Geduld und kappt die Verbindung: Die Nachricht wird gar nicht empfangen oder verschickt, stattdessen erscheint eine Fehlermeldung.

Richtig konfigurieren: Wer kein Mailprogramm wie Outlook oder Thunderbird auf dem PC verwendet, sondern seine Mails online über den Browser abruft, kann die Funktion deaktivieren. Sie belastet nur das System. Wer hingegen ein Mailprogramm einsetzt, sollte die eingehenden Nachrichten prüfen. Viren werden zwar auch ohne diese Funktion vom Echtzeitschutz erkannt, allerdings erst, wenn sie entpackt auf der Festplatte sind.

Kaspersky Internet Security bietet an, beim Surfen im Internet schädliche Inhalte zu filtern.
Vergrößern Kaspersky Internet Security bietet an, beim Surfen im Internet schädliche Inhalte zu filtern.
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Messenger-Prüfung: Nur für Vielplauderer empfehlenswert
Vermehrt verbreitet sich schädliche Software auch über Chat-Tools wie Windows Live Messenger oder ICQ. Die Sicherheitsanwendungen scannen deshalb auch Dateien, die über diese Dienste verschickt werden. In vielen Fällen kommen die Schädlinge über Links, die per Messenger versendet werden.

Richtig konfigurieren: Wenn Sie keinen Instant Messenger verwenden, deaktivieren Sie diese Funktion ganz. Andernfalls können Sie sie im Einsatz lassen – zumindest wenn Sie häufig Instant Messenger nutzen. Sie warnt vor Viren schon vor dem Herunterladen und vor gefährlichen Links. Der Zusatzschutz ist allerdings nicht so groß, da ein Virus spätestens beim Ausführen durch den Virenwächter erkannt wird.

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