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Yahoo Suche & Mail

13.10.2008 | 14:46 Uhr | Markus Pilzweger

In Sachen Nutzerschaft arg gebeutelt wurde in den vergangenen Jahren die Yahoo Suche: So nutzten in den USA im Juli nur noch rund 19 Prozent der Internet-Nutzer die Suchmaschine von Yahoo, Google kam auf rund 71 Prozent. In Europa dürften die Zahlen teils noch verheerender aussehen. Höchste Zeit also, die Suche attraktiver zu gestalten, um nicht vollends in der Bedeutungslosigkeit zu versinken.

Produktvorstellung in beleuchteten Pods
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In Sachen Suche will sich Yahoo zwar nicht grundsätzlich von Link-Ergebnislisten à la Google verabschieden, sich jedoch deutlich davon unterscheiden, etwa indem differenzierte Suchergebnisse ausgeliefert werden. Darüber hinaus will man die Suche für den Anwender sicherer gestalten. Für letzteres wird in Zusammenarbeit mit McAfee die Funktion Searchscan eingeführt, die direkt auf der Ergebnisseite vor potenziell schädlichen Websites warnen soll. Eine ähnliche Funktion bietet Google zusammen mit stopbadware.org.

In den Bereich "Bessere Suchergebnisse" fällt hingegen der Suchassistent, der - basierend auf dem ursprünglichen Suchbegriff - weitere Verfeinerungen vorschlägt. Diese Funktion gibt es bereits bei der Yahoo Suche und soll weiter verbessert werden.

Eher an Web-Seitenbetreiber und Entwickler richten sich hingegen Searchmonkey und Boss. So können Sie mit Hilfe von Searchmonkey die Darstellung ihrer Site in der Suchergebnisliste verbessern. Beispielsweise mit einer Grafik und weiterführenden Links zu bestimmten, vordefinierten Bereichen ihrer Website. Mit Boss (Build your own Search Service) sollen hingegen Website-Betreiber oder kleinere Unternehmen ihre eigene Suchmaschine kreieren können.

Schließlich wird auch am Bereich Mail getüftelt, hier stehen vor allem Schnelligkeit und Spam-Bekämpfung im Fokus, aber auch mehr Bequemlichkeit und bessere Übersicht für den Nutzer. So soll der Posteingang "intelligenter" werden und künftig - basierend auf der Mail-Historie des Anwenders - wichtige Mails an vorderster Stelle anzeigen und eher belanglose weiter hinten. Dadurch sollen die Anwender effizienter arbeiten können.

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