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MSN und ICQ

02.01.2003 | 09:37 Uhr |

Die beiden bekanntesten Instant-Messaging- Programme, ICQ und der MSN Messenger, waren in der Vergangenheit bereits einige Male Ziel von Angriffen. Der MSN Messenger übernimmt Sicherheitslücken des Internet Explorers, da er dessen Active-X-Technik mitbenutzt. Damit können Angreifer auf die denkbar einfachste Weise testen, ob es eine Sicherheitslücke gibt: Auf einer Web-Seite ruft ein Script einfach das Active-X-Control für den Messenger auf. Sind Sie mit den Patches nicht auf dem neuesten Stand, kann der Angreifer die Steuerung Ihres Messengers übernehmen und damit entweder Dateien von Ihrem Rechner an sich selbst schicken oder Ihren Ruf bei Ihren Bekannten dauerhaft beschädigen - ganz wie er will.

ICQ ist der Klassiker unter den Instant Messengern. Vergleichbare Risiken wie bei Microsofts Konkurrenzprodukt gibt es hier nicht - gefährliche Techniken wie Active X kommen ja nicht zum Einsatz. Trotzdem gibt es keine Entwarnung: Immer wieder werden Buffer-Overflow-Fehler entdeckt. Aufgrund seiner Popularität ist der ICQ-Client das Instant-Messaging-Programm, das weltweit am meisten angegriffen wird. Außerdem spricht es gegen ICQ, dass es sich mit Werbung finanziert und deshalb Spyware enthält.

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