Channel Header
21262

Lösungen: Das können Sie in Outlook (Express) tun

02.01.2003 | 09:37 Uhr | Thorsten Eggeling, David Wolski

Outlook XP enthält eine Reihe von Sicherheitseinstellungen, die deutliche Vorteile gegenüber den Vorgängerversionen bieten. So können Anwender beispielsweise ausführbare Dateien in Mailanhängen (etwa mit der Endung EXE oder VBS) in Outlook XP nicht öffnen. Nur der Systemadministrator kann die Liste der gesperrten Extensionen ändern. Beim Versuch, weniger problematische Anhänge zu öffnen, etwa Office-Dokumente, zeigt Outlook eine Warnung an. Sie können die Datei auf der Festplatte speichern, aber nicht direkt aus der Mail öffnen. Falls Sie aus irgendwelchen Gründen weiterhin mit einer älteren Outlook-Version arbeiten, sollten Sie auf jeden Fall das entsprechende Sicherheits-Update installieren (für Outlook 98 unter http://office.microsoft.com/germany/downloads/9798/Out98sec.aspx 7,2 MB, für 2000 unter http://office.microsoft.com/germany/downloads/2000/Out2ksec.aspx - 2,8 MB). Damit werden die verbesserten Sicherheitseinstellungen der Version XP auch unter Outlook 98 und 2000 nachgerüstet.

Lösungen: Das können Sie in Outlook (Express) tun
Vergrößern Lösungen: Das können Sie in Outlook (Express) tun
© 2014

Outlook (Express): Wählen Sie als Exportformat eine Textdatei, kann jedes andere Mailprogramm damit umgehen. Manchmal ist etwas Nachbearbeiten in einem Text-Editor nötig

Für Outlook Express gibt es allerdings keine entsprechenden Sicherheits-Updates. Egal welche Version von Outlook oder Outlook Express Sie einsetzen: Sie sollten auf jeden Fall einige Grundregeln beachten. Öffnen Sie nie irgendwelche Mails oder Mailanhänge, an denen Ihnen etwas nicht vertrauenswürdig vorkommt. Das gilt besonders dann, wenn Sie Mails von einem Ihnen nicht bekannten Absender erhalten, oder wenn die Sprache der Betreffzeile nicht mit der Sprache des Mailpartners übereinstimmt oder der Betreff nicht gerade typisch für Ihren Mailpartner ist. Sinnvoll ist es auch, für alle Office-Anwendungen den Schutz vor Makroviren zu aktivieren.

Outlook und Outlook Express verwenden zum Anzeigen von HTML-Text dieselben Einstellungen wie der Internet Explorer. Um sich vor HTML-Viren zu schützen, die bereits im Vorschaufenster aktiv werden können, müssen Sie also die Sicherheitseinstellungen des Internet Explorers bearbeiten. Zunächst legen Sie in Outlook (Express) unter "Extras, Optionen, Sicherheit" als Zone "Eingeschränkte Sites" fest. Ab Outlook XP beziehungsweise mit dem SR1 für Outlook 2000 ist das die Standardeinstellung (Download des SR1 für Outlook 2000 unter http://office.microsoft.com/germany/downloads/2000/Out2k sec.aspx - 7 MB).

Um die vorgegebenen Einstellungen für alle Web-Seiten anzupassen, die zu den eingeschränkten Sites gehören, klicken Sie auf die Schaltfläche "Zoneneinstellungen". Nach einem Klick auf die Schaltfläche "Stufe anpassen" können Sie entweder die vorgegebene Stufe "hoch" auswählen oder alle Einstellungen selbst festlegen. Oder Sie vermeiden diese Risiken ganz, indem Sie HTML-Mail in Text umwandeln, bevor sie im Vorschaufenster angezeigt wird. Ab Outlook XP und mit dem SR1 für Outlook 2000 erhalten Sie die Möglichkeit, sich vor jedem Zugriff eines anderen Programms auf das Windows-Adressbuch warnen zu lassen. Sie können dann entscheiden, ob Sie den Zugriff zulassen und gegebenenfalls zeitlich einschränken wollen.

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
21262