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Geexbox 3.1

14.04.2014 | 12:01 Uhr | David Wolski

Geexbox mit XBMC 12.2: Die Multimedia-Zentrale verwandelt den PC in einen fernsehtauglichen Player. Für Ein-Platinen-Rechner mit ARM-CPU wie Raspberry Pi gibt es spezielle Images zum Download.
Vergrößern Geexbox mit XBMC 12.2: Die Multimedia-Zentrale verwandelt den PC in einen fernsehtauglichen Player. Für Ein-Platinen-Rechner mit ARM-CPU wie Raspberry Pi gibt es spezielle Images zum Download.

Dieses installierbare Live-System ist auf XBMC spezialisiert, das als TV-tauglicher Player eine komfortable Oberfläche zur Auswahl und zum Abspielen von Mediadateien aller Art bietet. Bei XBMC geht es um ein Gesamtkonzept: XBMC übernimmt als Mediacenter den kompletten Desktop und bringt seine eigene, auf effektvolle Präsentation gestylte Oberfläche mit, welche über Open GL ausgegeben wird und sich auch im Wohnzimmer auf TV-Gerät oder Beamer sehen lassen kann. Die Steuerung von XBMC ist dabei einfach gehalten und fernbedienungsfreundlich. Außerdem ist XBMC als Streaming-Client geeignet, der DLNA-Server im Netzwerk erkennt, Netzwerkfreigaben von Windows über Samba einbinden kann und auch mit SSH, FTP und HTTP zurechtkommt. Geexbox liegt als Live-System in der 64-Bit-Version vor und bootet nach sehr kurzer Startzeit zu XBMC, das in Version 12.2 („Frodo“) enthalten ist.

Die Funktionen von XBMC im Überblick

Nach dem Start wird XBMC versuchen, gleich die richtige Bildschirmauflösung zu erkennen, und präsentiert die Übersichtsseite mit zentraler Menüleiste. Das Menü ist mit horizontal scrollenden Menüpunkten so einfach wie möglich gehalten, damit es sich auch ohne klassische Eingabegeräte einfach bedienen lässt.

Unter „System -> Appearance -> Language“ können Sie die Sprache nach Deutsch umschalten. Die Menüpunkte für Bilder, Videos, Musik und Disc rufen den Player auf. Ein Klick darauf öffnet die jeweilige Medienbibliothek. Am Anfang sind hier noch keine Dateiquellen vorhanden. Neue Quellen binden Sie über „Hinzufügen“ ein, worauf Sie in einem minimalistischen Dateimanager das gewünschte Verzeichnis auswählen können.

An dieser Stelle lassen sich auch angeschlossene USB-Sticks, Speicherkarten oder Partitionen auf der Festplatte einhängen und durchsuchen. Das Mediacenter kann mit den enthaltenen Codecs alles abspielen, mit dem auch das Multitalent Mplayer zurechtkommt, da XBMC von Mplayer abstammt. Dazu gibt es Unterstützung für Untertitel und Add-ons für Live-Streams aus dem Internet.

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Installation und ARM-Versionen

Geexbox läuft als Live-System, aber um Änderungen zu speichern und in den Genuss der flotten Startzeiten zu kommen, muss Geexbox auf USB-Stick oder Speicherkarte installiert werden. Dazu ist ein minimalistischer Installer enthalten, der sich direkt über das Multiboot-Menü der DVD aufrufen lässt. Vorsicht: Das installierte System beansprucht immer ein ganzes Laufwerk für sich: Einen Partitionierer gibt es nicht. Für Festplatteninstallation ist Geexbox deshalb nicht geeignet. Seine ganzen Vorzüge spielt Geexbox bei der Einrichtung auf ARM-Boards und Mini-PCs aus, die speziell als Mediaplayer am TV-Gerät verwendet werden.

Dazu gibt es auf der Projektwebseite verschiedene Images und Installations-Scripts für Mini-Computer wie Raspberry Pi, Cubieboard und Pandaboard. Diese Images umfassen je nach Version zwischen 130 und 180 MB.

Website: www.geexbox.org
Dokumentation: www.geexbox.org/documentation

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